126
Februar 1410.
S7«
Einsiedeln. 1410, 28. Februar.
Staatsarchiv Lucern: Rathsbuch II. tttt n.
Auf diese«: Tag war ei«: Tag zu Einsiedel» angesetzt, dessen Acten fehlen. Das lucernische Nathsbuchsagt unter dem 10. Februar (ksriu. 2^ istsu clis Loolustioo): „«lies iu Liusieclel ex sturle DoMswlzrirg,de terw ssxtu vltru xiin dies, seilioet kvriu ssxhu ante leturs."
T77.
1410, 9. NRai.
Staatsarchiv Zürich.
Hermann von der Breiten Landeuberg als erwählter Obmann zu gleichein Zusatz und die Boten derStädte und Orte Constauz, Bern, Lucern, Zug, Uli, Sch>v«)z, Unterwalden und Glarus als Verinittler,verrichte«: in der Minne die Kriege und Streitigkeiten zwischen der Stadt Zürich und Albrecht Vlarer,Bischof vo>: Constauz.
Der Friedebrief des Bischofs lautet folgendermaßen:
„Wir Albrecht, von gots gnaden bischof ze Costentz, tun kunt menglichem und veriehen offcnlich mit difem brief:Als stoß, krieg und mißhellung vffgeloufen sint zwüschent vns ain fit, dem Burgermeister und dem Natt der StattZürch > zer andern fit, darunder die erbern wiscn, vnser guten frunde, der Bürgermeister vnd der Natt ze Costentzdurch ir erber Botschaft so ver geredt vnd vertadinget hant, dz wir vnd die von Zürch der vorgesaiten vnser Zwapungvff den vesten j Hermann von der Braiten Landenberg als vff ainen gemaincn man ze dem Rechten vnd ze ainemglichen Zusatz komen wcren. Nu hant aber derselb von Landenbcrg, der obgenanten von Costentz, der von Bern, dervon Lucern, der von Zug, s der von Vre, der von Switz, der von Vnderwnldcn vnd der von Glarus erbern Boten indie fachen geredt vnd sich darinne getrulich gearbait, dz wir vnd ouch die von Zürch vnser stoß vnd mißhellung mitder minne lassen übertragen j werden, won die minne hierinn srüntlicher sige vnd me fruntschaft bringen muge danndas recht. Vnd von der vorgennnten erbern lütt ernstlicher bette wegen, so haben wir vnd ouch die von Zürch Inengunnen, die spenn vnd stoß zwischent s vns Haiden tailen mit früntlichkeit ze verainen vnd ze übertragen, mit denstucken vnd gelungen als hienach geschriben stat. Des Ersten so hant die vorgenanten der von Landenberg vnd diebotten von Stetten vnd von ländern aigenlich beredt s vnd verdinget, dz wir, vnser burger, all vnser Helfer vnd diener,alle die vnseren, alle die so ze vns gehörent vnd ze vns geHaft sind, vnd die von Zürch, alle ir burger, alle ir Helfervnd diener vnd die zu inen gehörent vnd geHaft sint ain ander ^ luter srund sin füllen vmb alle vergangen stoß, kriegvnd fachen, so zwischen vns baidcn tailen vntz vff discn tag, alz diser brief geben ist, ie vffgeluffen sint vnd sich erhebthant, ir sy gedacht oder nit gedacht, nütz vsgenommen, an alle > geuerde, vnd daz ouch vff baidcn tailen iedermann zedem andern vnd zu den sinen fridlich vnd rüwenklich wandlcn sol vnd mag vngeuarlich. Aber hant si bereit, dz vffietwederm tail jedermann alle Personen ze ir ligendcn gütern, es sigen Naben, Akker, wisen, holz oder väld, hüser,Hofstetten, welicherlay das ist, wider treten vnd Inen das volgen vnd beliben sol, von menglichem vngehindert vndvnbekümbert. Vnd mit sunderhait ist ouch beredt, was ietweder tail dem andern mit brand s oder mit schlissen vndbrechen von vestenen, an httsern, trotten oder an schüren schaden getan hat, da sol schad gen schad sin, doch also, dzvff iewedcrn tail jedermann vnd icglich person die zargen ouch beliben sol. Ist ouch deHain holz, das von > husernzvon trotten, von schüren oder sust ander holz noch vorhanden, das sol man dien so es vor gewesen ist, wider lassenvolgen. Aber hant si bcrct vnd verdinget, was gichtige geltschulden vff ietwederm tail ieman dem andern schuldig ist,st sige s verbürget, verbriefet oder fuß schulden, die selben schulden alle sol man ieglichem, dem si zugehörent, lassenvolgen vnd werden gentzlich vnbekümbert. War aber ieman dem andern nit gichtig, darumb mag er recht suchen vndnämen als das vntz ^ herkomen ist vngeuarlich, vnd darzu was ieman vss dewcdern tail dem andern varcndes gutes inden kriegen genommen vnd entwert hat in Stetten oder vff dem lande, welicherlay das were vnd noch vorhanden ist,