November 1404.
dien Eydgnossen darinne begriffen und verschrieben sind. Ouch Hand wir gesprochen und uns erkennt, das; die vorgenantenvon Schwitz dien vorgenanten von Zürich, von Lucern, von Uri und von Underwalden geben und ußrichten sollend tusendGuldin, je 20 Plapphart für ein Guldin, für den Kosten und Schaden, so st gehept Hand von Söldnern und ander» Sachenwegen und ouch uff die Zil und mit dien Gedingen, als der Brief wiset, der darumb versiglet ist, on alle Gnad, und sol manInen desselben Gelts nützit schencke» noch saren lassen, in keinen Weg. Und wenn Inen die 1000 Gulden also bezalt undgewert sind, so füllend dann die vorgcnanten Stett und Waldstctt dien von Zug von dien tusend Gulden geben und ußrichtensechshundert Guldin an den Schaden und Kosten, als si von dien von Schwitz und den Iren an Jrem Gnt geschädigct sind,und füllend dann die von Zug das Gelt teilen under die, so geschädiget sind nach marchzal, als si des von den obgenantenStetten und Ländern geheissen und underwyßt werdent.
Doch sind die, so in disen Löuffen wider die von Zug gewesen sind, in disem Stuck usigelassen, si sigind Jr Bür-ger ald si gehorind sunst zu Ine». Hierinne ist Heinrich Engelhard, jetz wonhafst und Bürger in Zürich usigelassen;was dem genommen ist, es sigi Viech ald ander Gut, als die von Schwitz die von Zug Überfielend, und er bi sincm Eyde behept,daß er des Schadens genommen hat, das sollend die obgenanten von Schwitz Imme gentzlich und unverzogcnlich geben undußrichten.
Wir sprechend ouch und habend uns erkennt, welche dero von Schwitz Lantlüt, ald die zu Inen gehörend, geschädigetsind von dien Etzdgnoffe», von dien von Schwitz, ald von dien von Zug, die sollend die vorgenanten von Schwitz abtragen,one Widerred.
Aber sprechend wir, welche die vorgcnanten von Stetten und Ländern jetzo gestrafft Hand oder furbaß straffen wur-
dint, wo die sind gesessen und dero von Schwitz ingesessen Lantinann nit sind, entwichend die hinder si in Jr Land ald in
Jr Gepict, ald si werind Jro dckeincr jetzo also hinder si gewichen, die, noch denselben sollend si nit schirmen, in dchein wise,
wann daß si die, oder dann die obgenanten Stett und Waldstett gebessert Hand oder noch bessern werdint, sollend hetsfen wysen
und darzu halten bi Iren Eyden, als verr si mügend, daß si der obgenanten Stetten und Ländern Erkantnuh, so si
ald Ire Botten über si getan Hand oder furbaß tun wurdint, gehorsam werdint und Jrcr Erkantnuß und Sprüchen gnuglügind.
Wir sprechend ouch, welche in dem Ampi ze Zug gesessen sind und darin gehörend, si sigend ze Schwitz Lantlütoder nit, die füllend dienen und mit allen Sachen gehorsam sin einem Ammann und den; Rat ze Zug, als ein andrerder da gesessen ist und si von Alter har getan Hand. Hand ouch die von Schwitz in dien Löuffen von dekeiiien usser dem AmptZe Lantlüten genommen, die stillend si sines Eyds und sines Gelüpt ledig lassen. Si sollend ouch hinnethin Jr keinen nitwer ze Lantmann nemmen noch empfachen, dann dien von Zug und dem Ampt unschädlich, Jr dekeiner welle sich denn inLantmarchen züchen.
Und darzu sprechend wir und habend uns des einhelligklich erkennt, wäre, daß die obgenanten von Schwitz, si all oderJr keiner besunder, ald die so zu Inen gehörend, disen vorgeschribnen unfern Spruch und unser Erkantnuß mit allen Stuckenund Gedingen, so an disem Brief geschriben stand, si alle oder Jro keins besonder überfurind und nit statt hieltind und si mitsrefnen Worten oder wercken nun oder hienach brechind und deß vor der ccgcnanten Stetten und Ländern Botten, die si dannbarzu schicken wurdint, kundlich gemacht, und mit erbcrn lüten, daß si all ald der Merteil unter Inen buchte, daß es wol be-wißt wäri, die oder den, so denn des übersaren und gebrochen Hand, sollend die vorgenanten von Schwitz unverzogenlich umbbke Sachen und Fräfni straffen, als man fridbrech lüt billich straffen soll. Tätind si das nit, so füllend dieselben ^ridbrecherund Ungehorsamen den obgenanten Stetten und Ländern (mit) Lib und Gut sin verfallen und darzu Meineid und Erloß sin.Und wo die oder den, so also übersaren Hand, dann die obgenanten Stett und Länder, si alle oder Jr jekliche besunder ergrif-fend und erlangend, so füllend si dieselben erlosen an Jr Lib und Gut straffen, so verr si mögend, bi dien Eyden, so si IrenStetten und Ländern geschworen Hand, in solcher Maß, als man ein Meineiden verschulten Mann, dem umb ein Missetat sinLib aberteilt ist, büssen und straffen soll, on alle Widerred.
Und darüber ze einem waren stäken vesten Urkund, so Hand wir die vorbenämpten Johans Meyer, Jacob Glenter,Hans von Egre, Hans von Rüti, Rudolf Tringkler, Heinrich von Wyssenwegen, Rudolf von Rot, Hartman von Stans,Johans von Dierickon, Burckard Egerter Walter Büler, Hans Gering und Claus von Nütli unser Jnsigeln offenlich gehengtan disen Brief, ze Gezügknuß aller vorgeschribnen Dingen. Aber ich Johans Rot, han min Jnsigel für mich und für Johan-se» Scheitler und Hansen Subel durch Jr Bette willen offenlich an disen Brief gehcngt. Ich Johans Wirtz han aber minJnsigel für mich und für Clausen Burckart und Heinrich von Zuben durch Jr Bette willen öffentlich gehengt an diso» Brief,und han aber ich Claus Sultzmatter min Jnsigel für mich und für Arnolden an Steinen durch siner Bette nullen gehengtan disen Brief. Darunter die jetzgenanten Johans Schettler, JohanS Subel, Claus Burckard, Heinrich von Zuben und . eUold von Steinen uns bindent, wann wir nit Jnsigele hattend, ze verzieht und ze gezügknuß diser Dingen. ' er ge >en ffan dem nächsten Frytag vor Sant Martinstag, do man zalt von Christus Geburt 140ä. Jar.