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November 1404.
Also kertend st zu dien vorgenanten unser» Eydgnossen von Schwitz und kamend wiederumb zu den lüten vozi unser»Stetten und Ländern in das Höre, seitcnd da, das! si an unscrn Eydgnossen von Schwitz funden hcttind, daß st denselbenunsern Stetten und Ländern ald dien Batten, so si darzu ordnetind und schicktiud, von der Ungehorsami (als si unsernStetten und Ländern in dien Sachen nit gehorsam noch gevölgig sin woltcud,) und von der Übergriff wegen, so si an denvorgcnanteu von Zug getan Hand, als vorgeschribeu stat und nützit ußgenommcn, on alle fürgedinge getruwcn weltind,weß sich dieselben Stett und Länder oder Ire Kotten, die si darzu schicktiud, gemeinlich oder der Merteil under Inen erkantindund sprechind nach der geschmornen Puudtbriesen wysung, dem weitend si gnug tun und das vollfiiren bi den Eydcn, so siJrem Land geschworen hettind.
Und wo man ouch umb die Sachen sprechen wclt, daß man Inen denselben Tag vcrkündti, so wellind si Jrerberu Bottcu mit vollem Gewalt ouch dahin senden und unscrn Stetten und Ländern oder Iren Kotten Spruchs undErkantuuß so darumb gesprochen wurd, warten und gcntzlich vollfiiren, als vor stat. Und batend der obgenantcn unserguten Zründen und Eydgnossen von Bern, von Solotorn und ron Glarus Bottcn unser Stetten und Länder aber trungen-lich mit allein Ernst, daß si von den genanten unsern Eydgnossen von Schwitz damit ein Benüge» hettind und mit Jrem Volckwider heim zugiud.
Und durch der obgenantcn unser Eydgnossen von Bern, von Soloturn und von Glarus flißiger Bette und ouch da-rumb, daß die vorgenanten unser Eydgnossen von Schwitz jewelten vcrnampt erlich biderblüt gewesen und noch hiit ditz tagssind und ob Gott null jcmcr sin söllind, und wir und si ewigklich zu einander» verbunden sind und daß si aller Eydgnoschafsttrostlich und hilslich sin mögend, habend unser Stett und Länder angesehen und namcnd die Sachen und Berednuß alsovon Inen uff.
Und inachtend darumb gemeinlich, als si noch zu Barr uff dem Veld bi einander» warcnd, einen benampten Tag genBezgenriet und verkündcnt ouch denselben Tag dien von Schwitz und sollend ouch die eegenanten unser Stett und LänderIre Bottcn zu dien Sachen uff den Tag gen Beggenried senden, mit ganzem vollem Gewalt, die Sach und Übergriffe fürHand ze nemmcn und si ze richtende und darumb zesprechende, nach der geschwornen bliesen wysung.
Und also sind wir von den obgenantcn unsern Stetten und Ländern ußgenommcn, gewißt und gesendt mit vollemGewalt gen Beggenried uff den Tag, den si dahin gemacht hattend, daß wir zu den fachen soltind sitzen und darumb richten,und sind ouch zu dien fachen gesessen, wollend ouch umb die Sachen und Ubergriff gerichtet haben, als uns unser Eyd undEre gewußt hette, nach Lut und Sag der geschwornen Pundtbriefen.
Und embuttend ouch unscrn Eydgnossen von Schwitz, hettind si Innen Brief und Kundschafft, daß si mcr Rechts zudien von Zug hcttind, dann ander Eydgnossen, daß si die für uns brcchtind, gabend Inen ouch darumb Tag, harumb brachtendsi kein Brief noch Kundschafft für uns.
Do kamend aber der eegenanten unser lieben Eydgnossen und guten fründen von Bern, von Soloturn und vonGlarus erber wisen Batten und battend uns friindlich mit allem Ernst, flißigklich, daß wir die Sachen miltigklich fürHand nemmind und si richtind, nach der Minne darumb sprechind; und versprachen!) die vorgcnantcn Batten von Schwitzalle, so uff denl Tag warend für sich und Ire Lantlüte, unsren Sprüchen und Erkantnussen, so wir alle oder derMerteil under uns dann darumb tun wurdint gnug ze tunde und die ze vollfürende und ußzerichtende, als vor ge-schriben stat.
Und also habend wir zum ersten ußgcsprochen und uns cinhelligklich erkennt, daß die vorgenanten unser Eydgnossender Ammann und die Lanilüt von Schwitz die Brief, so si von dien von Zug inHand, die andern Eydgnossen ouch zugehörend,ze stund haruß geben sollind, ußgenommcn den geschwornen Pundtbrief. Do gabend ouch die Botten von Schwitz einBrief und sprachend, si hettind keinen mer, der den Eydgnossen von dero von Zug wegen zugehörte.
Wir Hand ouch gesprochen und uns cinhelligklich erkennt, daß die vorgenanten unser Eydgnossen, der Lantammannund die Lantlüt genierlich ze Schwitz und alle so Jrohalb zu der Sach gehofft sind, der vorgenanten unser Stetten undLändern, aller Jrer Bürgern und Lantlüten und aller deren so zu Inen oder uns gehörend, und dero so mit uns und mitunsern Stetten und Ländern gezogen und uff dem Velde bi uns warend und besonder denen von Zug und aller dero, so zudiensclbcn von Zug und in Jr Ampt gehörend und die Jrohalb zu der Sachen gehafft sind.nieman ußgelassen von diser Sachund Ufflöuffen wegen, wie die uffgeloffen und vergangen sind, Jr sige gedacht oder nit, lutcr gut fründ sin sollend, nu undhernach. Und ensüllend si noch die Iren, als vor bescheiden ist, niemand so hievor benampt sind, hinnethin von diser vor-geschribnen Sachen und Löuffen wegen nit bckümbern noch bekrencken mit wercken, noch mit deheinen andern Sachen, heimlichnoch offenlich in deHein Mise.
Harzu ensüllend die obgenantcn von Schwitz, noch die Iren, si alle, noch Jr keiner besonder, die vorgenanten Burgervon Zug, Jr Ampi, noch die, so Inen zugehörend, si alle noch Jrn keinen sonderlich hinnethin nit mer twingen noch bcküm-bern, mit deheinen Sachen noch Dingen, wann daß si si sollend lassen bliben bi den gschwornen Puntriefen, als si mit