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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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November 1403.

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4^03, 17. November (Labliato xost Dthmari).

Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch Ii. lV2 I>,

Tie von Ziirich erklären: Da die von Schwyz die Appenzeller zu Landleuten angenommen haben, ohneEidgenossen Wissen und Willen, worausKumber" bereits aufgestanden ist und noch vielfach znMargen steht, und weßwegen die Eidgenossen und Zürich schon oft zusammen gekommen sind, und auch^un Boten einhellig denen von Schmilz in ihrem Land öffentlich linker Augen gesagt haben, daß sie ihnen'"ige» Appenzells nicht weiter rathen und helfen wollen, als die geschworiieu Bundbriefe weisen; so verein-en sich heute die von Zürich, bei der Erklärung ihrer und der Eidgenossen Boten an Schmilz zu verbleiben,u»r mit gemeiner Eidgenossen Rath zu handeln, lind bei allfällig entstehendem Geschrei oder Geläuf, wennurger oder Gast gegen des Raths Erkanntniß reden oder thun würde, solche an Leib und Gut strafen zu wollen.

Wir der Burgermeister, die Rät, die Zunftmeister vnd der Groß Rat die Zwei hundert Zürich bekennen: Alsvnser Eidgnossen die von Switz die von Appenzell ze lantlllten genomen hant an der Eidgnossen wissent vnd willenvnd dz do von kumber vfgestanden ist vnd ze entsitzen ist, dz noch gross arbeit davon vfstan vnd komen möcht, har-umb dik vnd vil vnser Eidgnossen vnd och wir ze sament sint komen vnd do einhellenklich mit einandern ze Rat wordenUM, dz wir dien obgenanten vnsern Eidgnossen von Switz von Appenzeller» noch von der fach wegen fürer nicht de-in fen noch beratten sin füllen noch wollen, denn als verr die geschwornen Bundbrief wisent, vnd hant ouch dz all vnser' "Vossen vnd ouch vnser erbere botten dien von Switz in ir land offenlich vnder ougcn !geseit. Herumb sint wirvif hüt bi enandern gesin vnd hant vns einhellenklich mit enandern vnderrett vnd geeinbert, wz vnser Eidgnossen vndPer botten dien von Switz vmb die vorgeseit fach gefeit vnd geantwurt hant, dobi meinen vnd wellen wir beliben vndvuch darzu meiner nut anders ze tund dann mit gemeiner Eidgnossen rat. Vnd wer aber dz deHein geschreij odere lein gelouff keine, so sullent wir doch bi der vorgeschriebnen vnser erkanntniß beliben. Wölt aber Jeman, wer erver, in vnser Statt ald davor, Burger ald Gast, wider dis fach vnd vnser erkantnuß reden oder tun ald schliffe getan mitWorten ald mit werchen, heimlich ald offenlich vnd dz kuntlich wurd, den oder die, so dz dann getan hant, sollent wirün lib vnd an gut straffen, nach des briefs wisnng, so wir vnd alle vnser gemeind in dem Münster zu dem Jar zwü-Vknt sweren. Wir wellen vnd füllen ouch bi dien Eiden, so wir gesworn haben, enander getruwlich schirmen in dienfachen, an all widerred. Datum Lavdato xost Dtlimari anno clomiui >1" LLLL" ll'oroio.

Abgedruckt Zell weg er, Appenzeller Urkunden Nr. IK0.

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Zürich. 4^03, 18. November (Sonntag nach St. Othmar).

Staatsarchiv Zürich.

Burgrecht des Klosters Cappel mit der Stadt Zürich gegen eine jährliche Steller von fünf Pfuud Zürcher-

»»inge je auf St. MartiuStag. Für weltliche Streitigkeiteil anerkennt das Kloster die Jurisdiction des Burger -

er» und Raths von Zürichs, die Competeuz der geistlichen Behörden in geistlichen Sachen wird vor-"ehalten.

G. Meyer von Knonau, Ncgesten von Cappel Nr. 27ö.

»48.

4>403, 3. Docember (Montag vor Nicolai).

Archiv Winterthur.

Zürich berichtet dem Schultheißen von Winterthur, was es auf dessen Veranlassung bei seinen Eid-^ "Ahn voll Schmilz behufs Herbeiführung etiles Waffenstillstandes zwischen dem Abt von St. Gallen lindn> s s^^ellern gethau habe. Schwpz sei geneigt die Appenzeller zur Eingehung eines Waffenstillstandesunen Monat zu verhalten, während dessen dann um den Friedeil getagt werden könnte.

Abgedruckt bei Ze Ilwegcr, Appenzeller Urkunden Nr. KU.

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