Mai 1403.
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..Wir der Bürgermeister, die Rät, Zunftmeister und der groß Not die Zweyhundert Zürich thun kunt menl.chem.als unser Eidgenossen,' die von Switz die von Appenzell ze lantlüten genomen hont, die aber zu vnserm Herrn vonsant Gallen vnd zu sinem Gotzhus gehören, herumb vnser Herrschaft von Oestcrrich ir landfogt vns zu tagen gemanthaut in sölicher wise, dz er meinde.'dz wir die von Swiz wisen soltcnd. daß si von dien Appenzellern licßent, won esgentzlich wider den fridbrief were, vnd stünden auch die von Appenzell der Herrschaft ze versprechen von des Aptcs vnddes gotzhus wegen ze Sant Gallen. Herumb vil fachen vnd lösten vfgcstanden vnd vergangen sint, so ver dz Heinrichder Weis, vnser Bürgermeister, in der fach zu einem gemein Man genommen vnd erlösen ist, vnd h.übcn such wir Indes gewiset. dz er ein obman sin mus vnd dz er ouch darumb Tag beiden Teilen bescheiden vnd geben sol nach sagdes fridbriefcs. Vnd sider wir den obgcnantcn vnscrn Bürgermeister also zu der fach getwungcn vnd gewiset haben,so ".einen vnd wellen wir vnd haben vns des einhelklich usf vnder cid erkennt, ob iemant, wer der wer, in vnser Stattald davor, es spen unser Bürger, vnser Eidgnossen ald ander lüt, den egcnanten vnsern Bürgermeister von der facha'd sprüchen wegen, so er tnnd wurd, hasten oder Ine in dekein wise bekümbern mit ivorten ald mit werken, dz wirTue davor getrüwlich schirmen vnd behüten söllcn gen allen dien so das tötend, actum iis üis blasi anno etc. ljuaelia»Aesimo Toroio.
Vgl. unten 17. November 1103 und die Note zu Nbsch. 70. der erste» Ausgabe.
T4S.
5. Mai.
Archiv Schwyz.
»iis Zürich ermnhum Ammniiu und Luudleute von Nidmaldm, in ihrem Streit
^'t de», Gotteshaus Eugelbcrg die Vermittlung der Eidgenossen anzunehmen und bis zu erfolgten, Spruchustlben des Gotteshauses Leib und Gut sicher zu stellen. Im Weigerungsfälle würde Zürich ihnen in^ " l und Gebiet den Kauf abschlagen.
Copia de? Missives.
S44
Sitten. 3. Juni.
Staatsarchiv Liiccr».
^ Aurg- und Landrecht des Bischofs von Sitten und der Landleute von Wallis mit den drei Ortenund Untermaldeu.
Im Staatsarchiv Lucern liegt bei den Walliser Acten blos das Fragment einer gleichzeitigen Abschrift diesesVertrags, der Anfang, das erste Blatt, fehlt:
„— lantlüts von Vre vnd ze Vnderwalden. Vnd hant dyselbigen unser guten friinde, Schultheß vnd Natt zeLucern, och die Burger gemeinlich dersclbigen statt vnd dp lantaman vnd lantlüte der vorgenanten zweyer lendcrn^re vnd Vnderwalden vns vnd dp vnsern, als obstatt, ze ircn ewigen burgern vnd lantlüten genomen vnd empfangen.Domit so habent och wir obgenannter bischosf für vns vnd vnser nachkomen ewenklich gelobt in krasft diß brieffSund habent verwilliget vnser lantlüten von Wallis wie ob bescheiden ist, daß sie, doch für behalten der truw, eideund gehorsami, so si vns vnd vnsern nachkomen pflichtig sint, nu angends das obgemelt burgrecht vnd lantrecht fürsich vnd ir nachkomen liplich und ostenlich gelert eide mit vffgehebten henden ze gott vnd den hcilgen gesworenhant, der obgcnannten von Lucern burger, och der zweyer lendcrn Vre vnd Vnderwalden lantlüte zesinde ewenklichund doby dersclbigen statt vnd der zweper lcndern nutz vnd ere zcfürdern, ir schaden vnd lasier trüwlich ze wendenu» all geuerde. Also hant aber wir, dp obgemelten von Luccrn, och von Vre vnd Vnderwalden gelobet by gutenirüwen an eides statt den vorgenantcn vnsern gnädigen Herren den bischosf, och sin würdige stift der kilchen zeSitten vnd die sinen von Wallis, als obstat, trüwlich ze schirmen vnd ze hanthaben als unser Mitbürger vndiuntlüte vnd sp nit fürer ze manen, noch in keinen weg zu beschweren, denn als in disem brieff gemeldet, bescheiden