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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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Juli 1402.

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TS8.

Waleustatt. 1402, 4. Juli (St. Ulrichstag).

Archiv GlaruS.

Wilhelm von Ende, frei, Vogt zu Sargaus, Gaudeuz vou Hofstetten, Vogt zu Windegg, Haus vonWartan, Aininann zu Sargans, Hans Hamburger, Conrad Keller, Burger zu Napperswyl, Heinrich Raschligenannt Knörr, lllrich Gmunder, Burger zu Feldkirch, Nutschmann Nnstbaum, Schultheiß zu Walenstatt, HansSuter, Ammann zu Mels, N. Lutz, Aininann zu Flums, alle zehn als beidseitig angenommene Schiedleutemachen eine Richtung zwischen dem Lande Glarus und dessen Helfern einerseits und dem Bischof von Churund dem Gotteshausbund anderseits wegen beidseitig vorgekommenen Schädigungen und Kriegszügen.

Abgedruckt Tschad, I. «IS. Jahrbuch v. GlaruS V. S. 404., Nr. ISS.

S3S.

Zürich. 140.?, 11. Januar (dm n Tag Jeimcr).

Geiiieindcarchiv Baar.

Boten der vier Orte Zürich, Lucern, Zug und Schwyz mit dem Obmann Heinrich Meist von Zürichwachen eine Richtung zwischen Abt und Convent von Cappel und den Kirchengenossen von Baar in Betreffder Kirche von Baar und ihrer Filialen zu Steinhausen, Hausen und Schönbrunncn. Das Kloster hat denKirchensatz und soll in Baar einen Lentpriester und zwei Helfer anstellen; diese drei Priester sollen auch dieSilialkirchen versehen. Dem Stifte werden die Cinkünfte gewahrt, Säge, Mühle und Fischenze zu Baar vor-behalten :c. Der ungehorsame oder dem Spruch zuwioer handelnde Theil bezahlt 400 Gl. Büste, an jedesder Schiedorte 100, wenn diese ihren Bustentheil nicht beziehen, fällt er an den Bischof von Constanz.

Im Raths-und Richtbuch XI. 7. a. des Staatsarchivs Zürich findet sich mit dem mangelhaften Datum I4t>3 formtsi'vio Zamiarii folgender Eintrag:Als Jenni Holzach von Vinsterse etwz zites in dem Wellenberg ist gelegen vonder unbescheidnen Ned wegen, so er der Eidgenossen botten zu Baare hat zugercdt von des spruchs wegen, so si zwischentden Herren von Cappel vnd dien von Baare getan hant, vmb dis fach hat der vorgen. Heini Holzach ein Vrfechtgesworen für sich vnd sin fründ." Drei benannte werden für ihn rechte Tröster und Bürgen und geloben, das Geschehenenicht zueifern" und sich dem künftigen Spruch der eidgenössischen Boten zu unterziehen.

SA«.

140?, S.März.

Archiv Schwyz.

Der Abt von Disentis verantwortet sich bei Schwpz über die Anschuldigung, als hätten er oder derobere graue Bund über ein Bündnis; mit Oesterreich unterhandelt:

Den misten fürsichtigen dem Ammann vnd den lantlüten gemeinlich ze Switz vnsern besundern lieben frllndenPeter von göttes genadcn Abt des gotzhuses Tpsentis

Vnsern grüß vnd wz wir gutz vnd eren vermugent vor; besundern lieben guten sründ, l alz ir vns verschribenHand dz haben wir wol verstanden. Sol üwer früntschaft von j vns wissen, wer üch das von vns gefeit ald erzalt hat,dz vns der unrecht j getan hat vnd nit war gesait hat. Wol ist war, dz es an vns bracht vnd ge- l worden ist, dz wires tätint; wir weltent es aber nie gctun noch nüt wellent tun. l Vnd wissent, alz vnser tail nu zem hindersten von derselben fach wegen bi enander ^ was vnd alz si ze rat wordent, des schickent wir üch mit disem brief ein abgeschrift. s