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September 14U1.
SZ5.
Innsbruck. 28. September (Mittwoch vor St. Michael).
K. K. H. H. llnd Staatsarchiv Wien.
Der römische König Ruprecht gibt seinem Landvogt im Elsaß Swarz Reinhard von Sickingeil Vollmacht,von seiner und des Reiches wegen „ze teidingen vnd ze überkommen" mit den Eidgenossen der Thäler SchwyZ,Uri ltnd Unterwalveil „als vmb gehorsamkait vild huldnnge vns als epnem Römischeil Kunge ze tun vi>donch soliche gehorsamkait vnd huldnnge von vnsern vild des Richs wegen vnd an vnser stat von pn vff ^nemmcn vnd ze. entpfahen. Vnd wz der obgenant Vilser lantfogt mit den Eidtgenossen egenailt von ire»privilegia, frpheit vnd brieffe wegen, die sp haut voll vnsern forfarcn an dem Riehe, Nöinschen Kcpsern v»dKililgen, l)n ze bestetigen oder anders in disen sachen tedingt, vberkmilpt, vffiiiinpt oder pn versprächet vonvilsern wegeil, das wollen wir feste und stete halten vnd auch gentzlichen follenfüren an gellerde."
Alte Rcichsregistratur Bd. 0. kol. 07.
Nach Tschadi I. 611. hätten Zürich und die Eidgenossen, außer Schwyz, dem König Ruprecht schon am 22. Sept.gehuldigt. Urkundliches darüber fehlt.
SS«.
Innsbruck. 23. September (Mittwoch nächst vor St. Michael.)
K. K. H. H. und Staatsarchiv Wien.
Der römische König Ruprecht bevollmächtigt seineil Landvogt im Elsaß Swarz Reinhard von Sickinge»,mit den Burgermeistern, Rathen, Bürgern :c. gemeinlich der Städte Bern, Zürich und Solothnrn und derThäler Schmilz, Uri und Unterwalden und ihren Eidgenossen und mit jeglichem von ihnen insbesondere Z»nnterhandeln „vmb dinste vnd hülfe vns zu tun wider Johann Galeaz, Grauen von Virtnce vnd die sine»"'
Alte Rcichsregistratur Bd. d toi. 07.
S37.
29. December (Donstag vor dem ingenden Jar 1402.)
Staatsarchiv Zürich.
Zürich nimmt das Gotteshaus zu Riiti in Schirm und Bnrgrecht. Der Abt gibt jährlich ans SandMartinstag 5 Gl. statt aller Steuer. Wenn ein Zürcher um weltliche Sache dem Gotteshaus etwas schulde»', iso mag der Abt ihn mit geistlichem Gericht mahnen, daß er sich mit ihm innert gewisser Frist richte geschahes aber nicht, so soll die Sache vor den Rath von Zürich kommen. Dein Kloster werden seilte „pfäffliche»" ;Freiheiten und geistlichen Gerichte vorbehalten, doch so, „daß si mit uns noch wir mit ihnen darum zeschafst»haben sollen."
Abgedruckt Tschudi I. VIS.