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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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August 1397.

TRK.

Alp nach. 1597, 23. August (an St. Bartholomäus Abend).

Archiv Nidwalden: Urkunde.

Boten: Lucrrn, Johannes von Aioos, Heinrich vou Wissenwegeu und Burkard Egerder; Uri, Johannesint Dorf und Heini Wolf; Schwyz, Gilg vou Cngiberg der ältere und Conrad Schorue.

Anunaiut und Laudleute von Unterwalden nid dein Kerumald waren mit jenen ob dem Kernwald stößigund miszhellig wegen Zusprächen, die sie erhobenvmb die Vischentze im obern Sewe ze Alpnach, die andie Nieter flösset". Nidwalden inahnte die Stadt und die beiden Länder; endlich wurde Obwalden gehorsam.Die sieben Boten,gen Alpnach an das ober stade" gesendet, saßen zu dieser Sache und gaben eilten ein-helligen Spruch, durch welchen 1) ein bestimmter Strich des Sees Nidwalden zuerkannt wird, der übrigeaber gemein und frei sein soll zum fischen; 2) die beiden Ammäimer sollen die angegebenen Ziele auszeichnen;3) Bruch des Spruchs verfällt um die Sache lind den Eidgenossen um 200 gute Gulden.

Das erste Ungeltbuch im Staatsarchiv Lucern 1397 post lloll. Laxt. verzeichnet unter den AusgabenLaddato xost Lartliolornsi:

Weltin von Rüsegge xiiij ß. kuechtenlon vnd schiflon, als man ze tagen für von der von Alpnach und vonStans wegen."

Dann ferner: xost ksIaZii:Weltin Wnlcher iij lib. xij. ß. verzart Hans von Mos, Heinrich von Wissenwegenvnd Egerder vf dem tag ze Alpnach". *

Endlich: Lakato xost, Latksrius: Claus von Ergow inj ß. gen Stans von der Vischenzen wegen ze Alpnach,dz st vs gezeichnet wurde".

In demselben Buche, das die Einnahmen und Ausgaben der Umgeldner in der zweiten Hälfte des Jahres 1397enthält, finden sich Spuren von mehreren Tagleistungen, über die uns nichts erhalten ist, so z. B. Laddato xostVorons:Hansen von Mos xvj blaph. gen Brunnen vnd gen Bezgenriet, do die von Switz gen Lamparten wölten"xo»t Uattimi axii:Marqnard von Vrzlikon 1 lib. v ß. vmb schenkwin den von Zürich, von Bern vnd von Solotern,als si ze tagen warent gen Veckcnriet von der von Switz wegen". Claus Bader 1 lib. iij ß. vmb schenkwin vnd denoch vnser Heren mit inen fürten gen Beckcnriet". Ebenda:Dem von Gatwil ij lib. 1 ß. zerung als er gen switz ze tagenwar, als si gen Meilan woltent". Ladatc, xost Naurioii:Hartmann von StanS xj ß. inj d. zergelt als er genSwitz vnd gen Bekennet was von der von Switz wegen". xost, b,soäsAarii: Eim boten gen Zürich x blaph. als sigen Bezgenriet von der von Switz wegen wurdent gemant." Dann noch viele Posten für Schenkwein den Eid-genossen.

ZA«.

1597, 27. Otstober (Simon und Judasabend.)

Staatsarchiv Zürich: Stadtbuch II. !M Ii.

Bürgermeister, Ruth und Zweihundert der Stadt Zürich, van dem vou Hallivyl, der Herrschaft OesterreichLaudvogt, wegen der Vogtei Horgen, die sie während des Krieges innegehabt, vor den gemeinen Mann Ludwigvon Söflingen, Schultheiß zu Bern, zu Siecht gemahnt, erkennen sich zum dritten Mal, es sei ihnen ehrlicher,von der besagten Bogtei freiwillig zu lassen, als daß sie ihnen mit Siecht abgesprochen würde, was sie voraus-sehen, da siezu dem vorgeuanten Stuck kein gelinipf haben". Sie stellen daher dem von Hallwpl dieseVogtei anHeim und verbieten, daß ihnen deshalb jemand übel nachrede.

1393, 9. März gleiche Erkanntniß zum vierten Mal, aber mit dem Vorbehalt, daß Alle, welche sie vor, in undnach dem Krieg in der Vogtei zu Burgern angenommen, bei diesem Burgrecht beschützt bleiben sollen. Ebenda 94.