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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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October 1396.

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oder verpfänden, so soll das an niemand andern geschehen als an die von Schwyz, es sei denn daß diesegestatten oder von ihrer Enning zurücktreten; 3) sobald die Zeit einer Verpfändung ausläuft, so gibt derIE »er das Pfand dem Eigenthümer und, wenn dieser es nicht null, gemeinem Lande Schwyz zu lösen;wollen auch diese nicht, so behält er es unangefochten.

Zu I. Die beiden Orte gaben ihre Anlaßbriefe am Mittwoch vorher (11. October). Staatsarchiv Lucern.

Zu S. Am 9. October (Samstag vor St. Gallentag) 1389 waren, unter dem Landamman Ulrich ab Jberg, die Land-leutc von Schwyz übereingekommen: 1) Wer liegende Güter im Lande hat, und nicht Landmann ist, der soll sie vomnächsten S. Martinstag über zwei Jahre an Landleute verkaufen; S) ebenfalls muß inner zwei Jahren verkaufen, werinskünstige liegendes Gut erbt; wird in dem einen oder dem andern Fall dieses nicht beobachtet, so ist das Gut denLandleuten von Schwyz ohne Gnade verfallen. Archiv Schwyz. Derlei Verfügungen wurden bald auch an andernOrten getroffen. Die gegenüber diesen Verfügungen getroffene Gegenverfügung Zürichs vom 16. Juli (an dem nechstenSamstag nach sant Margretentag) 141S, stehe unten bei diesem Datum.

TR4

Lucern. 4597, 25. Jimi (Montag nach St. Johannes Tag ze Sungichten).

Stadtarchiv Luccrn.

Boten in dem Rath zu Lucem von Zürich: Johannes Meyer, Burgermeister; Zug, Werner Jans;^'i, Walther Meyer; Schwyz, Hans Spillmatter, Werner Mettler; Ob- und Nidwalden, Jenni Wirtz,Zumi Herrmann; Glarus, Ammann Hophan.

Gemeiner Eitgenosscn botten sint vf disen tag ze Lucern gemeinlich vberein komm, das niemnn in der! Moschaft, er sie burger, eitgnos oder gast, keinen angrif me tuon sol an eines Ratz gnnst, wissent vndwillen, f,i den stetten do er ist, oder an eines Ammans vnd sinre lantlütcn wissent vnd willen, in denwudern do er ist.

Weier das übersehe, Ivo der hin kumt, oder wo er ergriffen wirt, do sol man sin lib vnd sin gnot^'ihöften, es sie in stetten oder in lendcrn, wie das sie, dz er den angriff in der stat oder vs der stat, oder^ öein lande oder vs dem lande, do er ergriffen wirt, nut getan hat. Vnd sol onch also verHeft bliben"W das er disen übergriff wider tuot vnd abgcleit, nachdem vnd sich denne gemein Eitgenossen, Jr bottenwir der vierteil vndcr Inen, werdent erkennen.

Wurde aber ein solicher flüchtig oder dz er entrunne vs der Eitgnoschast, der sol ze stnnt erlös, recht-o-', von sin burgrecht oder landrecht sin vntz an die stnnt, das er disen übergriff wider tuot vnd ablcit nach"Wl als sich gemein Eitgnossen, Jr botten oder der inerteil vnder Inen, werdent erkennent.

^ ouch ein solicher gast in der Eitgnoschast, als do vor bescheiden ist, wo vnd an melen stetten derEUiffeii nstrt, ^tlent gemein Eitgnossen, Jr botten oder der vierteil vnder Inen, unvcrzogenlich straffenlibe vnd ail gnot, so vcrre dz ander geste in der Eitgnoschast dobi bischaft nemeiit, sich vor sölichen vber-^EEn ze hütende.

blil Itzling beschehen durch gemein gnot vnd dur das, dz wir dest bas in sriden viid gnaden

'ul viid bestan mugent uiid solicher ingriffen vnd vberfcllen entladen syent.

End ist dis gesetzte beschchen ze Lucern in dem Rat vf den nechsten Montag nach sant Johanstag zetztzchten anno lxxxrvij, do vnder ougen zegegen werent als botten (die obgeiiannten)."

Eine auf gleichem Blatt verzeichnete Erneuerung clä. 1401. xost (tsorii f. unten Absch. Z3S.

Abgedruckt Im G esch IchtSfrcu»d II. S. wo.