November 1397.
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4397, 26. November (»wrndeß nach St. Catharinentag).
Staatsarchiv Luceru. »
Obmann: Ludwig von Seftingen, Schultheiß zu Bern. Schiedrichter für Lncern: Hans vonMoos und Conrad Seiler; für Heinrich Geßler, österreichischen Pfandherrn zu Nichcnsee und Merenberg:Herrmann von Bnbendorf und Iilldolf von Bonstctten.
Gegenüber der Ausdehnung der Gerichtsbarkeit Lncerus auf die im alten Kirchspiel Hochdorf gelegenenDorfer und Höfe Wangen, Günikon, Baldegg, Brttndlen, Ottenhuscn, Gibelflüh w,, welche in das öster-reichische Amt Nichensee gehörtet?, kam die Klage des österreichischen Pfandherrn voi? Nichensce und Merenberg,Heinrich Geßler, vor ein nach Btaßgabe des zivanzigjährigeil Fliedens zusammengesetztes Schiedgcricht. DerObinann tritt dem Urtheil der österreichischeil Schiedlelite bei, unter dem Vorbehalt, daß der Klager mitKundschaft beweise, daß die genannten Dörfer und Höfe von jeher in das Amt Richensee oder Meycnbcrg
mpört habeil. Die ganze Verhandlung ist abgedruckt bei Scgcssor, NechtSgcschichte I. S. 4'Ib. ss.
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4399 , 6. Januar (an der hl. drei Könige Tag).
Staatsarchiv Zürich: Raths- und Richtbuch IX. 48 !).
Die von Zürich sollen mit Bern lind Solothurn nach des Friedbriefs Sage die von Schwyz weisen, dem^urch Ludwig von Seftingen, Schultheißen zu Bern gefällten Ausspruche genug zu thun.
ES lautet die Mahnung:
„Ich Graf Johans von Habspurg, mincr gnedigen Hcrschaft von Oesterrich Lantvogt w. Eiubut dien erbern„vnd j wisen dem Burgermeister vnd Rat der Statt Zürich min dienst vnd alles guot. Lieben frund als üch ivol j„ze wissen ist, wie man etwe menger ley fach vnd stuk kommen wz vff den erbern Ludwigen von Seftingen j„Schultheiß ze Bern, nach des friedbriefs sag vnd besunder von der zuospruch, so min Herschaft zuo dien von i„Switz hat, vnd ouch der Edel min lieber Oechem Graf Fridrich von Toggenburg, miner Herschaft > Rat vnd diener„zuo Inen hat, dar vmb der Schultheiß Inen ze beider sit gesprochen hat, dz ouch ich von j miner Hersrhast wegen„vnd ouch von des von Toggenburg nach des vsspruchs sag an si gcuordcrt Hab i vnd ander lut in minem namen,„dem spruch aber die von Switz nit gehorsam sint, noch Im nit gnuog j tuond, da ich üch mit sunderheit getruw,„dz üch dz nit gesellig sije, Vnd her vmb so bitten vnd manen > ich üch von der obgen miner Herschaft von„Oesterrich wegen vnd min selbs nach des fridbriefs sag, wes j ich üch gemanen mag: wie dz ir die obgen. von Switz„wisent vnd ane verziehen nach des fridbriefs ^ wisung dar zuo halten wellent, dz si dem vsspruch, so der obgen.„Ludwig von Seftingen der vorgen. miner j Herrschaft von Oesterrich vnd dem egen. minem Oechem von Toggen-„burg getan hat, halten vollfueren vnd ^ ouch dem genuog tuond, won ouch der fridbrief wiset, dz ir si mit sampt„den von Bern vnd von Solotren dar i zuo halten vnd wisen sullent, Da tuond her Inn als ich üch deS mit„sunderheit wol getruw. Geben ze j Baden vnder minem vfgetruktem Jnsigel, an der Heilgen drije Kungen tag„Anno -c. lxxxxviij .
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4399, 18. Februar (Montag nach Valcntini),
Staatsarchi» Bern.
Obinann: Johannes von Mulern von Bern. Schiedleute von Bern: Peterinann Büwil und Peter-">a nn Rieder, statt des letztern Peter von Graffenried; von Freiburg: Hans von Praroinan und JacobBargin.