86
April 1394.
„Vsgenommen ob ieman eigen oder erbe hette, das sol er Mich messen".
„Vnd wirt ein fride berct, meinen wir, das der von Torberg und von Gruenenberg vnd die iren mit namen jdar in geschrieben werdent, das wir nut me mit Inen mucsscn ze schaffende han".
„Vnd das ouch vesteklich besorget werde, das die bürgere, von den wir lassen «messen, nut dest herteklicher jgehalten werdent, das ist nutz vnd notdurftig".
„Gedenket an das dorf ze Eich vnd an Krumbach".
-Eorwoxtum ost Iroo momorialo orastino Ksoris 1394 ob ooxia tranainissa iküur. oum II. rot
Ii. stans L. öALreisr E. soilor.»
Staatsarchiv Lucern.
Auf die Stellung Lucerns bei diesen FriedenSunterhandlungcn bezüglich scheint auch eine im Zürcher Raths-und Richtbuch VII. 20. d. (wohl unrichtig beim Jahre 1392) eingereihte Notiz zu gehören:
„Man sol nachgan vnd richten, als vnser Herren die Rät dahar etwas zites geworben hant an die Eidgenosse»,wie man ze ganzem friden komme, vnd daz do einer des Rates zugangen ist vnd yet geredt zu dem Schultheißenvon Lutzern vnd zu etlichen andern Eidgenossen: Hant nun vest, wann wir synn nit all in einen: Sinn. Vnd hatdaz darüber getan, wz man ioch mit inen gerett hat, dz beid Rät einhell sint gcsin vnd noch sint."
TV3.
Lucern. 15. Juli (äio Mrxaroto).
TtaatSarchiv Lucer»! NathSbach I. 8U b.
Boten: Bern, Ludwig von Söflingen, Johannes von Muolern, Peter Rieder: Uri, Walther Bueler,Ainmann, Walthcr Meier; Schwyz, Jost Jacob, Anunan, Werner Stapfer; Unterwalden, Claus vonNütliu.
Sie versprechen der Stadt Lucern Hülfe und Rath, wenn jemand gegen sie ein Lehen anspreche undselbes von Oesterreich empfange, besonders um das Bült: „hant vns alle versprochen, beholffen vnd beraten zefinde, ob ieman in kein lehen spreche vnd das emphinge von der Herschast wider vns, sunderlich vmb das blut."
SV4.
439^1, 16. ^Illl (an dem sechzchenden Tag Höwmanodes).
Staatsarchiv Lucern.
Der Bürgermeister, die Schllltheifien, die Ammänner, Näthc, Burger, Laudleute und alle Leute derStädte und Lander Zürich, Bern, Solothurn, Luceru, Zug und das Amt, Nri, Schwyz, Unterwalden undGlarus verlängern den Frieden mit den Herzogen von Oesterreich bis zum 23. April 1415, doch so, das;sich Jederman noch an den siebenjährigen Frieden bis zu dessen Ausgang halten soll. Beilage 42
Als die von Glarus den Frieden nicht besiegeln wollten, erging an sie von Schwyz am 23. August die wieder-holte Mahnung:
„ . . Vnscrn guoten frunden vnd lieben Eitgnossen den: Lantamman vnd dien Lanlutcn gemeinlich ze Glarus j„Embieten wir der Landamman vnd die Lantlut gemcinlich ze Switz vnsern willigen dienst vnd s waz wir ercn vnd guotes„vernmgen. Lieben guoten srund, als ir wol wisscnt wie wir vnd ander ^ vnser lieben Eidgnossen Batten Jetz zwirent„bi vch sint gesin vnd vch ernstlich gcbetten hant j dz ir den fried vfneinent vnd den fridbrief sigelent als ovch ander„vnser Eidgnossen, ^ do hant si vns gefeit, dz ir dz noch nut tun wollen. Do sijen wir bi enander cinhelleklich > gesessen„vnd haben vns erkennet vsf vnsern Eid, dz vns dunket dz wir vch dar j vmb ze manen haben, dz ir den frid vfnement„vnd versigelent als wir vnd j ovch ander vnser Eidgnossen, Vnd dz wir nicht meinen durch so vil stosses vnd durch j