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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
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Juni 1336.

1386, 12. August (cloininioo. post Haursntii) schickt der Rath zu Speyer Abschrift dieses Briefes an den Rath vonFrankfurt unter gleichzeitiger Ansehung eines Tages der Städte nach Speyer auf den 21. August (Dienstag vor Bar-tholom«). Ebendaselbst Nr. 62.

Hierher gehören endlich auch die Kriegsnachrichten Herzog Leopolds, des Sohnes des bei Sempach gefallenen, andie Stadt Freiburg i. B. vom 15. und 29. Juli, 5., 8., 13. August 1386 beij Schreiber, Urkundenbuch II. I,S. 4851.

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Zürich. 12. October (Freitag vor St. Gallentag.)

Staatsarchiv Lucer».

Schultheiß, Ammann, Burgermeister, Räthe, Burger und Leute der Städte Lucern, Zug mit dem Amteund Zürich, Landammänner und Landleute der drei Länder Uri, Schwyz nnd Unterwalden schließen mitHerzog Leopold von Oesterreich und seinen Brüdern und mit Herzog Albrecht ihrem Vetter, unter Vermittlungder Reichsstädte einen Frieden bis zum 2. Februar 1387. Beilage J7.

Von Arx II. 88. und nach ihm LichnowSky IV., Regest 2613 geben den Abschluß des Waffenstillstandesschon auf den 8. October an. Es mögen die Verhandlungen an diesem Tage eröffnet worden sein. Quellenmäßigesist darüber nicht vorhanden.

Zwischen Bern und Freiburg war nach dem Bericht des Anonymus Friburgensis bei Studers Justinger rc.S. 469 (eine Urkunde darüber fehlt) der Waffenstillstand schon am 28. September abgeschlossen.

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Zürich. 45Ü7, 14. Znmmr (an dem vierzchcndcn Tag des manodes Jenner).

Staatsarchiv Lucer». Staatsarchiv Veru. Archiv Schwyz.

Schultheiß, Ammann, Burgermeister, Räthe, Burger und Leute der Städte Lucern, Zug mit dem Amteund Zürich, Landammänner und Landleute der drei Länder Uri, Schwyz und Unterwalden schließen mitHerzog Albrecht von Oesterreich und dessen Vettern Wilhelm, Leopold, Ernst und Friedrich, unter Vermitt-lung der Reichsstädte, einen Frieden vom 2. Februar 1387 bis zum 2. Februar 1388. Beilage

Am 24. September (an Zinstag nach sant Mauricijen tag) schrieb Heinrich Geßler, Landvogt, aus Grüningenan Zürich: seine armen Leute werden häufig überfallen; er bitte um Abhilfenach des fridbriefs sag". Zugleich schloßer dem Briefe einen Zeddel bei, worauf sich seines Herrn Städte und Landvon etlichen infellen vnd gebresten" überZürich und dessen Eidgenossen sehr beklagen, mit der Bitte, es an selbe gelangen zu lassen und darum Antwort zngeben. Züricher Nathsbuch IV., 179. a.b.

Hinwiederum, bevor dieser Friede auslief, eben als er wieder erneuert werden sollte, stellten die von Lucern andie Eidgenossen folgendes Ansinnen:

. . Liebsten getruwesten Frunde, Als wir do har einen gctruwen fride solten haben, der noch weren sol insinen kreften vntz vf vnser ^ frowen tag zer liechtmes der nechst künftig wirt, In dem vns vnd den vnsern vil über-griffe sint beschehen, die vns vnderwi- j sunge gebent, si ze furkommende in disem kunstigen fride, nach uwer wifheitbesorgnisse, die vns in den vnd andern fachen s alle zit notdurftig vnd dankber ist, mit fundcrheit ze disen zitcn, durchdas diser künftig fride bas gehalten wurde, vnd ^ vesteklicher geordent vnd bestetet, ob er vollendet wirt, nach diserstuckelin vermanunge, ob das uwer wifheit gcuellig were." s

Zem ersten hatte die Herschaft gelobt, bi iren fürstlichen eren, disen gegenwurtigen fride stete ze habende vndze vollfuerende, luter j vnd gantz für sich vnd die iren vnd die zuo ir gehoerent vnd für ir helsfer vnd diener vnduemlich für die, so in disem stucke > in dem fridbrief sint begriffen