November 1385. 69
„swcren", auch über niemanden einen Brief geben, der einem Landmmm Schaden bringen möchte; wäre wirklichso ein Brief gemacht, der nicht gemeines Land angienge, der soll von diesem Tage keinem schaden, den sienicht bereits verschworen haben; 5) wer in euerin Lande einen „samnung" über den andern machte, oderowen „teil" gegen dein andern hätte, oder „sunder cid ald gelubde" zusammen hätte, oder eines der vorge-nannten Stücke bräche oder tiberträte, der verfällt jedem der drei Orte um 100 Gulden, soll „frid brech vndMein eid" sein, und sind die Landlcute zu „krank" darum zu richten, so sollen die Eidgenossen richten.
t«S.
Pfefftkon. 4536, 10. Januar (Mittwoch vor Hiinni.)
Archiv Einsiedel». StantSarchiv Zürich.
Zehnjähriges Burgrecht des Abtes von Einsiedeln Peter (von Wolhusen) mit seiner Beste zu Pfeffikon undGilten und Landen, die dazu gehören, die Leute zu Einsiedel,! ausgenommen, mit der Stadt Zürich.
Gall Morel, Ncgesten von Cinsirdeln Nr. 4VK, 407.
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4 536, 1 4. Januar (üoiniuiou poot llilarii).
Staatsarchiv Luccr»: Acten Scmpachcrkrieg.
Schultheiß, Rath und Burger gemeinlich van Lucern erlassen an Zürich nach eidlicher Erkanntniß, daß>hnen von Oesterreich Gewalt und Unrecht geschehen sei, bundesgemäße Mahnung und verlangen gleichzeitig,Zürich auch die vier Städte Basel, Consta»;, Ulm und Rothweil und diese die andern schwäbischenStädte des gemeinen Bundes (vom 21. Februar 1385) um die 200 Spieße mahnen, „die si ze vns sendenM>d legen sollen nach dem vnd ir wol nässet vnd der buntbrief hierüber eigenlich näset".
Abgedruckt bei Th. v. Liebenau im Archiv für schw. G. X VII. m.
S. dazu die Briese vom 31. December 138ö, 10., 23. Januar, 4. 6. Februar 1386 bei Schreiber, Urkunden-buch der Stadt Freiburg i. B. II. 1., S. 43-46.
R7t
Wettin gen. 4536, 0. Februar (voroiiuw).
Schreiber: Urkundenbuch der Stadt Freiburg im VriSgau, 41. S 46.
^ Aus einem Schreiben der österreichischen Landvögte Johann von Ochsensteiu und Heinrich Truchseß von^aldlmrg an die Stadt Freiburg i. B., (äcl. Baden, cliv Bltorate,) geht hervor, daß auf diesen gleichen TagBoten von Straßbnrg, Basel, Constanz, Ravensburg und Ueberlingeu von den genannten Landvögten einenuis Kloster Wettingen bei Baden erlangt hatten, jedoch „an allen frid", um zu versuchen, ob man»mischen Herzog Leopold von Oesterreich und den Eidgenossen „ein friden da finden möcht oder ob die fachsetzet mächt werden".
. Tschudi I. S18. sollen schon im Oktober und dann wieder am II. November des vorhergehenden Jahres
> 5 zwischen Boten gemeiner Eidgenossen und den Rathen Herzog Leopolds in Zürich Verhandlungen über einen' cfinitivfriedcn oder ein Bündniß stattgefunden haben. Im Staatsarchiv Zürich ist jedoch hierüber nichts Urkundliches
aufzufinden.