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August 1350.
in dirre büntnuß mit enwere, were das danne der schade und der angrif an vnser Herrschaft von Oesterrich littenbeschechen were, vnder wederm wcge dann dz were, der sol dann vier erbar man vvn unser ^ Herren rat vonOesterrich oder vier ander, die in darzu nutz dunket, zu im nemen und mugent sich die darumb danne erkönnen vndwz sich die fünf oder der merer teil vnder inen danne darumb crkenncnt, vmbe j Hilfe oder vmb ein gezog, darumbhant si gemalt, vns mit ir offenen brief in vnser Rat ze manende, vnd wenne wir darumb gemant werdent, so sontwir vnverzogenlich vnser Hilfe darzu senden ^ nach dem alz sich die fünfe erkannt vnd gemant hant, in den nechstenacht tagen in aller der wise vnd alz ernstlich, als ob die fach vnd die getat vns selber angienge ane geuerde. Wereaber daz die fach vnd die getat vnd der s angrif vns die vorgcnanten von Zürich angienge vnd an vns beschechenwere, so mag vnser burgermeister vnd vnser Rat Zürich sich danne darumb erkennen, vnd waz wir vns oder der mererteil in vnserm Rate ^ darumb erkennen, darumb haben wir och denne gemalt, die vorgenannten Vögte beide oderentweder», ob der ander nit in Landes were, mit vnserm offenen brief ze manende, vnd wenne si oder ir dewederdarumb ermant wirt j so sont si vnverzogenlich in den nechsten acht tagen nach der manung vnser Herrschaft helf,als wir vns erkannt haben, zu vns senden in aller der wise vnd alz ernstlich, alz ob die fach vnd die getat si vnd irj Herrschaft litte angieng. Wer aber daz zu deweder siten alz gehelichen kein angrif bcscheche, daz man geher Hilfebcdörf, da sol man zu beden siten vngemant vnd vnverzogenlich zufaren vnd schicken, wie daz > gerechen vnd abgeleitwerde, als ernstlich als ob der angrif an vns selber beschechen were ane geuerde. Were och daz die fache alz gros were,das man eines gezoges oder eines gesezzes darumb notürftig were, wenn j harumb deweder teil von dem andern teilmit boten oder mit briefcn darumb gemant wirt, darnach sollen wir vnverzogenlich zu beiden siten zu tagen komcngen Wetingen zu dem Closter vnd da ze rate, werden, waz ^ vns danne aller nützlichest dunke, also daz dem vnd diendie denne ze mal geklaget, sich erkennet vnd gemant hant, vnverzogenlich geholfen werde. Wer och daz der vorgenantenvnser Herrschaft von Oesterrich lüte, die in dirre i buntnuß sint, Stöße mit vns den vorgenanten von Zürich gewunnen,oder die vorgeuanten Vögte, darumb sont si zu einem gemeinen man nemen ein burgermeister von Zürich, vnd sontoch die vorgeuanten Vögte oder der eine, vnder j dem denne die fach vfgeloffen vnd beschen ist, zween vs vnserHerrschaft Rat oder zwen ander, die st darzu nutz dunket, zu dem burgermeister vnd zu den zwen, so der burgermeistervon vnserm Rat oder von vnsern burgern j darzu mit im bringet, setzen vnd ze tagen komcn gen Wetingen. Vndwas sich denne die fünf oder der vierteil vnder in erkennet vnd die fach vsrichtent, daz sol och gar vnd genzlich stete ^blibcn ane alle geuerde. Were aber das wir die vorgenanten von Zürich mit der Herrschaft litten vnd vögten stözzigwurden, so sont wir den Vogt, vnder dem so denn der Stozz vfgeloffen ist, ze einem gemeinen > man nemen vnd solein burgermeister denne zweine von vnserm Rate oder von andern vnsern burgern, so in darzu nutze dunket, zu demgemeinen vnd zu den zwein, so von vnser Herrschaft wegen darzu j gesetzet werdent, setzen, vnd wez sich aber dennedie fünfe oder der merteil vnder inen erkennet, dz sol aber danne gar vnd gentzlich stete bliben ane alle geuerde.Wele aber in disen fachen von dewederm ! teile zu eim gemeinen manne genennet vnd genomen wirt, es were vnderden vorgenanten Vögten oder vnder eim burgermeister Zürich, sumet denne den ander ernsthaft fach, das er zu tagenvnd zu disen fachen nicht komen ^ möchte, alz vorberet ist, der sol einen andern erbcrn man, der in bi sinem eidedarzu nutz vud Millich dunket, zu der fach senden vnd sol och der denne vollen gemalt haben in allem dem recht, alzob er selber da were, ane j geuerd. Wir haben och beidenthalben in dirre büntnuß vorbehalten vnd vfgelazzen dazheilig Nömsche Nich. So haben die vorgenanten Vögte sunderlich vsgelazzen den Bischof von Strazpurg, den Bischofvon Basel vnd och j dieselben Stete bede, Strazpurg vnd Basel, die Etat ze Friburg in Brysgöw, die Stat ze Berne,die Stat ze Solotern vnd die edeln Herrn den Herzogen von Lutringen vnd die Grasten bede von Wirteinberg vndvnser ^ Herrschaft Lcut von Oesterrich, ir diener vnd ir stett, an alle geuerde. Aber wir die vorgenanten von Zürichhabent och vorbehebt vnd vsgelazzen die Stette vnd die burger ze Costenz, ze Schafhusen vnd ze sant Gallen vnd alle jvnser eidgnoßen, alle vnser burger, alle vnser Heister vnd diener, an alle geuerde. Were och das wir die von Zürich,deheinest manende werden oder ze manende bedürften der vorgenanten Vögten enwedern vnd der, den wir j dennemanen wölten, vsser landes were, so mögen und sollen wir denne manen den, den ir entweder oder bede an ir statgesetzet hant, vnd sol och denne nach der manung darzu tun, als ob die Vögte selber vnder ^ ougen vnd zegegen werenane geuerde. Were och, daz der vorgenante Herr Vlrich von Phirt oder der denne nach im Pfleger ist von vns vonZürich gemant wurde oder wir von im, des füllen wir ze beden siten ze tagen komen gen s Sekingen zu gelicherwise vnd mit aller bescheidenheit da ze erkennende alz vorberet ist vmb die tag so man ze Wetingen leisten sol, ane allegeuerde. Es ist och mit bedingeten Worten beret, daz wir die vorgenanten j von Zürich vns in den egenanten SechsJaren gegen noch zu nieman fürbaz init keiner gelübede büntniß verbinden sont, wand vnschedelich der vorgenantcnvnser Herschaft von Oesterrich vnd mit ir vnd ir amtlüten j , der egenanten, willen vnd gunst, wan gen diene, mit denwir ietz in büntniß sint. Were aber daz wir fürbaz gegen ieman tetin, diz sol doch disse büntnuß zu beden siten