Juli 1350. 29
und Alpen bei Riemenstalden gewaltet, nach vorgenommenem Marchuntergang und Augenschein durch einenVergleich bei.
Pergamentene Urkunde mit beiden LandcSsiegeln. Ncgestenweise abgedruckt im Gesch ichtZfre und, XVtlI., Seite 55.
Vergleiche oben die Urkunde von 1348, 24. Juli. Abschied 75.
«o.
4ZZ(t, 25. Juli (an S. Jacobstag).
Archiv Schwyz.
Johannes Meyer von Nicchein, Untervogt zu Glarus, und die Landleute daselbst schließen mit denLandleuten von Schwyz einen Vergleich wegen eines an Hugo Vogels Sohn von Lintthal verübten Todschlages»—
Abgedruckt Jahrbuch von GlaruS, II., Seite »SS, Nr. SS.
KI.
4 3. September (Freitag nach Vercne).
Staatsarchiv Zürich. Archiv Schwyz.
Die Zürcher geben Schwyz die Zusicherung, daß sie die alte Napperschwyl, wenn ihnen dieselbe werde,brechen oder doch so versorgen wollen, daß sie Schwyz unschädlich sein soll.
Abgedruckt Tschudi, I. SM. d. Vgl. Schweizerisches Museum, I. 2tS.
KI.
Zürich. I 4. August.
Staatsarchiv Zürich.
Projcct eiues sechsjährigen Bündnisses zwischen der Stadt Zürich und den Pflegern und Amtleuten derHerrschaft Oesterreich:
„In Gottes »amen, amen. Allen den, die disen brief scheut oder hörent lesen, künden wir Rudolf Brun, Ritter,burgermeister, die Räte vnd die burgcr gemcinlich der Statt ze Zürich: Das wir durch nutz vnd durch sridcs willenunser s Stete vnd aller der so zu vns gehörent, einer gelübde vnd buntnuße vberein komen sint vnd mit eiden ver-heizzen haben gegen den vesten, erwirdigen Herrn Vlrich von Phirt, Ritter, Lantuogt vnd Pfleger in Suntgo, j inElsaz vnd ze Brysgow vnd mit Johans dem Schultheizzen von Walzhut, Lantuogt vnd Pfleger in Suaden, ze Ergowvnd in Turgow an der hocherbornen unser gncdigen Herrschaft stat von Oesterrich zu ir vnd iren kinden j Händen,mit den gedingen, stuken vnd artikeln alz hienach geschrieben stat. Des ersten haben wir vns zu inen verbunden vndsie Herwider gen vns in den Zilcn vnd den kreisten als hienach geschrieben stat: das ist von dem Losener s Sewe obergen Granston vntz an den Lebern als der Sne harin smilzet vntz gen Niiwenburg vnd dannanthin vntz gen Goldenfelsvnd das Suntgow gar darinne, vnd dannanthin an die Birse als och der ^ Sne harin smilzet, gen dem Waszen abevntz an den Eggenbach, von dem Eggenbach hinüber gen Burghein vnd aber von Burghein dur den Swarzwalt genAilingen vnd von dannen vntz an den Bodense vnd ! von dem Bodense den Nin vf vnd von dem Rine vnz an denArliberg vnd von dannen vntz an Setmen vnd dannenhin vnz an sant Gotharzberg vnd aber von dannan vnz anden Losener Se, als die gebirgc begriffen s haut. Söllent wir der vorgenanten unser Herrschaft von Oesterrich lütevnd guter schirmen, raten vnd helfen wider menlichcn vnd gen menlichem, der inen ane recht vt tun wölte oder tunwil, vnd fi vns dazselb harwider, vntz s vf den nechsten vnser frowentag, so nu schierest zu mitem Ougsten kumet vnddarnach die nechsten Sechs Jare, so nu schierest nach einander koment ane alle geuerd. Da ist des ersten beret: Werodaz kein an- s grif vfstunde oder bescheche von Totslegen, von geuangnust, von brande oder von roubc oder welezweges die so in dirre büntnuß sint oder jeman vnder in ane recht begriffen oder geschediget wirde, von jeman, der s