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Juni 1341.
v. „Wir der Schultheiß, der Rat vnd die gemeind von Berne vergehen vnd tun kunt alrmenclichem mit disembriefe: Sid vnser lieben s vnd gctrüwen eitgnossen der schultheis, der Rat vnd die gemeinde von Friburg vns erlaubethant vnd gemalt gegeben, daz wir i mit dien drin waltstctten von Vre, von Switze vnd von Vnderwalden ernüivernmögen den eit, den wir mit ein andern s Hein, so sprechen wir vnd erkennen offenlich mit disem briefe, daz wir dieselben vnser citgenossen von Friburg vnd ir nachkamen gegen dien vorgenanten drin waltstetten von Vre, von Switzevnd von Vnderwalden Hein vorbehebt vnd jemer vorbehan sllllen vnd wellen für vns vnd für vnser nachkamen inguten trüwen ane alle geuerde. Vnd loben auch für vns vnd die j vnser, daz stette zehanne, nu vnd jemer, vnddawider nit ze tunne noch nieman gehellen, der da wider tun wolt w. Gegeben vnder vnser Stette gemeinde Jngesigelan dem drizehenden tag in Vrachad, do man zalt von Gottcz ge- s burt thuseng drühundert vnd eins vndviertzig Jar." —
Abgedruckt im Geschichtsfreu»d, XV. IIS. 444. ltoconil cka Vribourx, Ilt. Nr. tr,o x, 04.
«s.
^3^2, 4. eiastino kesti Invontionig L. (^I'ueis).
Svlothurner Wochenblatt 182tt, Seite 27!).
Wernher von Lenzingen, Schultheiß und die Gemeinde der Burger von Jnterlaken, der Stadt, (oppicli1 nlerlugisttZn) bezeugen als nächste Nachbarn des Klosters, daß die Einwohner der Thäler, gemeiniglich „dieWaldlnte" genannt, das Kloster an drei Orten seiner Besitzungen, zu Grindelwald, zu Habkeren ruid zuJseltivald feindlich angefallen und mit Raub und Brand so geschädigt haben, daß, ungerechnet die Erschlagenen,nur an Gut das Kloster und seine Leute mehr als 100t) Mark Silbers dabei verloren haben. DiesenSchaden haben die Waldleute dein Kloster deßwegen zugefügt, weil zur Zeit des Herzogs Leopold von Oester-reich die Leute des Klosters mit dem damaligen Landvogt Grafen Otto von Straßberg sel. in den Kriegszuggegen die besagten Waldlcute gezogen seien.
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München. 45^, 16. März (Dienstag nach Mittefasten).
Archiv Uri.
Kaiser Ludwig meldet den Landammännern lind Gemeinden zu Uri, Schwyz und Unterwalden, daß erdem Johannes von Attinghauseil und dessen Erben den Zoll zu Mieten um 500 Mark Silbers eingesetzthabe, die er ihnen für die Dienste schulde, welche sie dem Reiche thuu sollen. Die drei Länder sollen dievon Attinghausen bei diesem Zoll schirmen.
Urkunde mit auf der Rückseite aufgedrücktem Siegel, abgedruckt im Geschichtöfreund I. Seite 19.
Mü n ch e tt. 4 5-46, 1 3. April (Mittwoch nach Nioerioorüm).
Archiv Ur!.
Kaiser Ludwig gebietet den drei Waldstätteu Schwyz, Uri und Unterwalden, den Johannes von Atting-hause» bei dem Zoll zu Mieten zu schirmen, nach Maßgabe des kaiserlichen Briefes, den er darüber habe.
Urkunde mit a»f der Rückseite aufgedrücktem Siegel, abgedruckt im Geschichtssreund I. Seite so.