November 133l>.
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vvrgeschribnen Richtung mit wellte sin, wanne wir den oder die für Sant Marlis tag hin angryfsen oder schiidigenwellten an lyp oder gute, da sollent die vorgenannten Lender vnd Jr lütt sürdishin Inen vnberatcn vnd unbeholfensin in allen fachen vnd sollend wir darzu kousf, frid, steg vnd weg hau. Vnd herüber zu einer steter sicherheit vndVerzicht, so henken wir der vorgenant Thüring, von Gottes gnaden apt zu Tisscntis, Johans von Moni, Ritter, Heinrichvon Muntalt für mich vNd Simon minen Bruder vnd ich Maffei, Vogt von Palens vnscr Jnsigcll an disen offnenbrieff, der geben ward zu Tisentis, do man zeit von Gottes gcburt drpzechen hundert vnd darnach in dem nün vnddrißigesten Jar an Sant Martis tage." —
Nach einer alten Copie auf Papier inr Archiv Schwyz. Die Urkunde ist abgedruckt bei Tschudi, I. 362.v. Nolrr, Loci, clixlorn. II. Xr, 26b, p>. 342.
Der Gegenbrief der Waldstnttc, dessen Original, nach Mohr, in Dissentis nicht mehr vorhanden ist, steht beiTschudi, I. 362 , Aioür, tloil. iliplam. II. Xr. 268, p. 347 und datirt vom 23. November (an St. AndreasAbend).
<56.
Heiligenberg. 4559, 11. November (St, Mnrtiustag).
Tschudi; Chronik, I. Z«2.
Friede und Ncrstäudiüß zwischen den drei Ländern Uri, Schivffz und Nnterwalden und dem Grüsen
Albrecht, bemalten, von Werdenberg, gleichlautend mit dem am gleichen Tage abgeschlossenen Friedensvertragder drei Länder mit dem Abt von Disentis und den Herren im obern grauen Bund in Curwalen.
Auch abgedruckt bei Ick oliv, Ovck. ckixlvm. II. p. 346.
6?.
München. 4544, 21. Februar (an St. Matthiastag).
Archiv rZbwalden.
Kaiser Ludwig sendet den Grafen Eberhard von Nellenburg und den Conrad von Hohenfels an Nnter-walden (Schwyz' und Uri?) mit voller Gewalt „mit üch ze tädingcn, ze reden vnd ze enden vinb etlich fachenvon unser vnd des richs wegen".
Abgedruckt Tschudi, I. 367.
68.
' 4541, 13. Juni.
Staatsarchive Vcr» und Freiburg.
Eideserneuerung zwischen der Stadt Bern und den drei Waldstätten Uri, Schwyz und Nnterwalden.
Die Urkunde fehlt, dagegen sind in den Archiven von Bern und Freiburg folgende Beibriefe, der erste in einemBidimus vom 31. Oktober 1864, der zweite in Original, erhalten:
^ „Ich brudcr Günther von Strnsberg, thützschcs Ordens Lüpriester ze Berne, tun kunt i menglich mit discmbricf, dz ich han gesechen vnd von wort ze wort vber- j lesen einen guten, ganzen, wolbesigelten brief, der also stunt: „„Wirder schultheiß j der Rat vnd die gemeinde ze Friburg vergehen vnd tun kunt alrmcngliche ^ mit discm brief, dazwir vnsern lieben vnd getrewen eitgnossen, dem schultheißen I vnd dem Rate vnd der gemeinde von Berne erlaubethan vnd gewalt gegeben, dz j si mit dien drin Waltstetten von Vre, von Switz vnd von Vndcrwalden I ernüwernmugen den eit, den si mit enandern hant, doch also, daz der j eit, den die selben vnser lieben eitgnossen vns getanhant, sol nu vnd iemer i vor gan vnd vor sin ane alle geuerde. Gegeben vnder vnser Statte gemeinde j Jngesigelan dem drizechcnden tag Brachede, do man zalte von Gottes j geburte thuseng dreihundert vnd eins vnd vierzig Jar.""Vnd daz ze j einer gezügsamihan ich der vorgenant Lüpriester min Jngesigel gehangket j an disen brief, der gegebenwart an aller heiligen Abent, do man zalt ^ von Cristus geburt thuseng drühundeN vnd vier vnd sechhug Jar."
Pergamentenes Vidimnö mit anhängendem Siegel,