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1 (1874) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1245 bis 1420
Entstehung
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Juni 1311. 5

8.

Zürich (zu den Predigern). 1? 11, 19. Jllltt (Samstag vor S. Johanns Dult zc Snngichten).

Stiftsarchi» Einsicdcln.

Spruch Rudolf Miltners, des altern, Ritters, von Zürich, als Obmann in der Sache zwischen demGotteshalls Einsiedel» und den Landleuten voll Schwyz wegen einiger dem Gotteshanse von den Landleutenvon Schwyz eingestandenermaßen entwerten Güter. Er stellt den Besitz des Gotteshauses an den benanntenGütern wieder her lind verfällt die Schwyzer zum Schadensersatz für dabei begangene Verwüstungen und Schä-digungeil nach eidlicher Schätzung der vier Schiedleute oder des Obmanns, wenn es an ihn komme. Dagegenbehält er den Landlentcn von Schwyz vor, ihre vermeinten Rechte ans diese Güter in pstikorio geltendzu machen.

Abgedruckt bei Kopp, Urkundcubuch II. Nr. 1S7 und Geschichte, IX. Buch, S. 21».

1'. Gull Morcll, Rcgesten von Einsiedel» Nr. ISO, Übersetzt unrichtig 2S. Juni.

Am 21. April 1313 entscheidet zu Eiolen bei Zug Eberhard von Bürgeln, des Kaisers Landvogt, die Streitig-keiten zwischen Zürich, Einsiedel!! und Schwyz, welche aus der Nichtvollziehung des Obmannsspruchs vom 19. Juni1311 hervorgegangen waren. Urkunde im Archiv Schwyz, abgedruckt Tschudi I. 261. Vergleiche Kopp, GeschichteIX. Buch, Seite 252. 253.

s.

SPeier. 1515, 17. März (16. x-u. ^xriiw).

Tschudi: Chronik, I. 2ti8.

Der römische König Ludwig ermahnt die Landleute von Uri, Schwyz und Unterwalden zur Treue undBeständigkeit, bis er auf einem Tage zu Nürnberg, der auf nächstes Pfingfest anberaumt sei, mit Rath derBoten von Fürsten, Herren und Städten wider den Uebermuth der Herzoge von Oesterreich Vorkehr treffenkönne.

Das Original ist nicht mehr vorhanden, vgl, Kopp, Geschichte, X. Buch, Seite 12S.

Nürnberg. 1515, 25. Mai (vm. x-ci. öunü, rosm nostri a,mo im»)

Archiv Schwyz.

Der römische König Ludwig spricht die Landleute von Uli, Schwyz und Unterwalden von der Acht los,in welche sie zufolge der Bannurtheile des Bischofs voll Constanz wegen der Einsiedlerstreitigkeiten gefallenwaren und erklärt, der Erzbischof voll Mainz habe versprochen, zu Hebung des Bannes die erforderlichenSchritte zu thun.

Abgedruckt Tschudi, Chronil I. n-o, vgl. Kopp, Geschichte, X. Buch, Seite ISO.

RH

Staus. 1515, 7. Juli (Montag nach St. Ulrich).

Staatsarchiv Bern.

Die Amtleute und die Gemeinde von Unterwalden geben ans Bitte Johann's von Rinkenberg demKloster Jnterlaken und dessen Leuten, ausgenommen den Burgern zu Untersten, Sicherheit für Leib und Gut,