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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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107der übrigen Recepte, welche ich für aͤcht halte, auf-genommen; daß ich es nirgendwo, wo ich seine Re-cepte zur Beurtheilung hinschickte, beygeschlossen,sondern immer fortgefahren habe, und noch fort-fahre, es abzuleugnen. Dies ist die getreue Pa-raphrase Ihrer Worte, nach der Stellung, worin Sieselbige gesetzt haben, und gewiß würden Sie jedenandern, der ihren Sinn so genau zu fassen gewußthätte, mit Beyfall anlächeln. Auf eine jetzt deut-Beschuldigung, eine eben so deutlichelich gewordeneErklärung! Ich fordre Sie auf, Herr Direktor! denMann zu stellen, welcher Ihnen noch spät des Abendsjenes Recept von Tamarindendecoct gebracht; fernerverlange ich zu wissen: von wem und zu wel-cher Zeit dieser es noch erhalten hat; es kann undmuß sich ausmitteln lassen, was diesem unglücklichenRecepte den Weg zu Ihnen so sehr erschweret, da esvon dem Herrn Apotheker Schöller zugleich mit denübrigen, Ihren Abgeordneten ist übergeben worden.Und nun noch eine andere sehr deutliche Erklärung.Wer dieses Recept von dem Tamarindendecoet für an-tedatirt und untergeschoben ausgiebt, und mich alsoeines Falsi beschuldigt, den betrachte ich als einen In-jurianten und Verlaͤumder; von Ihrer ohne allen Be-weiß gewagten hämischen Insinuation aber denkeich was jeder rechtschaffene Mann davon denkenmuß.