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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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96habe ich aber nicht erfahren. Eben dieser Lord hatteseinem Vetter auch noch den Tag vorher, ehe ich be-rufen ward, wegen eines Durchlaufs, Rhabarbergegeben, welches er noch bey meiner Zuſammenkunftmit dem Herrn Odendahl uns beiden erzählte, undworauf Herr Odendahl erwiederte: dieses habe ihmnicht schaden können.Herr Odendahl fährt fort: es müsse aus der nachder Zeitordnung von mir gemachten Vorschriften er-hellen, wie ich den Kranken gefunden und beurtheilthabe. Er setzt hinzu, daß diese Vorschriften nach denUrſchriften getreulich waͤren abgeſchrieben worden, wieer dieses jeden Augenblick eidlich bewahrheitenkönne.Es versteht sich, daß dieses eidliche Bewahrheitenhier nicht allein von dem Inhalt der Recepte, son-dern auch von der Zeitordnung gilt, nach welcher sieverschrieben worden sind. Wir wollen also sehen, inwiefern dieses eidliche Bewahrheiten in dieser Absichtdie Probe halten würde.Herr Odendahl sagt: den zwölften Septemberwurden folgende Vorschriften gemacht:1) R.