von gutem und starken Körperbau; übrigens von et-was fetter Leibesbeschaffenheit.Ich fand den Kranken im Fieber, und eine schlä-frige Betäubung war die Ursache, daß er auf meineFragen sehr wenig und unbestimmt antwortete.Der mit ihm angekommene Lord Maxwell sagtemir: Schon seit sieben Tagen sey derselbe unpäßlich,welches ihn jedoch nicht abgehalten habe, seine Hey-rath in Bonn zu vollziehen. Indessen habe die Krank-heit zugenommen, und in Uebelkeit, Neigung zumErbrechen, Durchfall, Schwere im Kopf und in denGliedern, und in häufigem Kopfweh bestanden: erselbst habe ihm Castor=Oel, welches er immer beysich führe, und des Tages zuvor etwas Rhabarbargegeben; in der Meynung, den Magen des Krankenwieder herzustellen, den selbiger durch saure Weinein Unordnung gebracht zu haben glaube. Er seyaber übler geworden, und wäre besonders mit einembeschwerlichen Durchfalle behaftet.Ich untersuchte den Kranken genauer; er lag,wie gesagt, im Fieber; das Gesicht war roth, dasWeiße im Auge etwas gelblicht, die Pupillen erwei-tert, und der Kranke hatte viel Neigung zum Schla-fen,
Druckschrift
Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
Seite
2
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten