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Zu S. 14. Z. 16 v. o. Vlatten scheint 1447 unter BürveDich gehört zu haben; zuEnzen sind damals Iniich und Virnich gerechnet, zum Amte Nideggenüberhaupt noch Lüssem und Rövenich. Ueber Binsfeld, und wie endlich1550 die Familie ehemaliger dortiger Schultheisze und Erbpächter der Aeb-tissin von Nivelles die Gerichtsbarkeit und Grundherrschaft in diesem Dorfeauch verbrieft erhalten hat, vergl. Zeitschr. des Aachener Geschichts-Vereins II, 127.
Zu S. 17. Der Graf von Jülich erklärt 1272, er habe kein Recht auf die Kirche zuBettenhoven (Kremer, Akad. Beitr. III, 135).
Zu S. 18. Im 15. Jahrhundert waren des Stiftes Rellinghausen Güter zu Kirchhertenwohl sämmtlich untervergeben. Ein Verzeichnisz derselben ist im Archivzu Harff. Kloster Füssenich hatte 1194 in Herten, Troisdorf und PützBesitzungen (Conc. Germ. III, 795). Ob Troisdorf wohl zu dem Gerichtegehörte, welches der Graf von Jülich 1263 von dem Burggrafen zu Oden-kirchen gekauft hatte? Er zwang damals die Leute dieses Gerichts in dieMühle zu Uppindorp (Oppendorf beiLipp? Urk. 36 des Archivs von St. Ge-reon, jetzt zu Düsseldorf). Waulo kaufte erst Herzog Wilhelm 1386 vonGerhard Herrn zu Dyck (Lac. III, 899). Jüchen besasz Gerhard von Jülich,Herr zu Caster, schon 1297 (Copiar des Clarenklosters zu Neusz, S. 114).Gevelsdorf gehörte vor 1296 nicht zum Gerichte Lövenich, sondern demkölnischen Bürger Franko vom Leopard, der es damals dem Gerhard vonJülich verkaufte (Lac. II, 962, wo „Gyvestorp" irrthümlich für Gustorf ge-halten ist).
Zu S. 19. Neurath gehörte schon 1341 dem Herrn zu Heinsberg, der es damals indie Mühle zu Harff zwang (Urk. im ältesten Copiar v. Heinsberg).
Zu S. 20 u. 21. Junkersdorf war im 18. Jahrhundert kölnisch. Wesseling scheint1416 zu Berg gehört zu haben (Lac. IV, 99, Note).
Zu S. 23. Nettersheim wird 1447 zum Amte Münstereifel gerechnet. Ripsdorf sammtZubehör ist 1725 an den Grafen von Manderscheidt gegen Dorf und Kirch-spiel Bleibuir vertauscht worden (v. Knapp IX, fol. 90). Bis zur franzö-sischen Zeit waren mit Kurköln streitig die Ortschaften Antweiler, Glehn,Breitenbenden, Firmenich, Harzheim, Holzheim und Satzvey (v. Knapp VII,fol. 111).
Zu S. 25. Die Abtei Cornelimünster, welche ihre Ansprüche auf Reichsunmittelbarkeitwohl niemals aufgab, bekam endlich 1718 die Vogtei pfandweise von Jülicheingeräumt (Urk. im Kirchenarchiv zu Bergheim).
Zu S. 25. letzte Zeile. Hier musz es heiszen: „Deshalb schlosz er mit dem Grafenvon Jülich wahrscheinlich einen Vertrag".
Zu S. 26. Es ist mir nicht eingefallen, den Mühl gau für identisch mit dem Amte Brüggen