27„fach ihre Thaten;“ sagt die geheime Offenbarung im18. Kapitel, — „in dem Kelche, den sie gemischt„hat, mischet es ihr zwiefach.“ Dann heißt es weiter:„Die Könige der Erde werden weinen, wenn sie sehen den„Rauch ihres Brandes, sie werden von Ferne stehen„und Wehe rufen über die große Stadt.“ Und nun wei-det sich der heilige Schriftsteller an vandalischen Betrachtungen: „Die Stimme der Musiker und der Brautleute soll„nicht mehr gehört, kein Kunstwerk mehr gefunden werden„in ihr. Das Licht der Leuchte soll nicht mehr scheinen,„der Schall der Mühle soll nicht mehr erklingen in ihr.„Alles wird das Feuer vernichten in einer„Stunde! Dann freue dich Himmel, ihr Heiligen,„Apostel und Propheten; Gott hat euer Urtheil vollstreckt!Und im 19. Kapitel heißt es: „Die himmlischen Schaaren„rufen Halleluja, Heil, Preis, Ehre und Macht sei unserm„Gott, dessen gerechtes Urtheil die große Buhlerin verdirbt„und das Blut ſeiner Kinder und Heiligen an„ihr ahndet. Halleluja, ihr Rauch durchdringt alle„Ewigkeit!“(Man vergleiche hiermit „des Sängers Fluch“ von Uhland.)Wir haben ein Seitenstück solcher Wuth erlebt, dieVerbrennung von Paris durch die weltbeglückenden Com-munarden von 1871. Aber auch das strenge Gericht desHeren Thiers über die Verbrecher ist ein Pendant zu derBestrafung, welche Nero den communisten*) des ersten Jahr-*) Sie erzählen selber von dem Gutsbesitzer Ananigs, daß er ihnenseines Vermögens größten Theil abgetreten habe. Unersättlich, verlangten sie auch den Rest; — und als der schon etwas mißtrauisch ge-wordene Proselyt sich daran vorbeidrücken wollte, ließen sie ihn undseine Frau fast gleichzeitig eines übernatürlichen Todes sterben unterdem Zuruf: „Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen!“ — So-weit war man schon einige Jahre nach Jesu Tod!
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