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noch Bequemlichkeit für die Miether sich auszeichnen. Der Zudrang fremder Kaiifleute, Modehändlerin-nen etc. hat es sogar nöthig gemacht, noch einige Buden ausser den Reihen, an den Zugängen in dieAllee, zu bauen, was dem Ganzen das Ansehen eines Jahrmarktes giebt.
Der grosse Rasenplatz D bildet ein undurchschnittenes Viereck, oben mit einer Rosenhecke ein-gefasst. Den frühern Gedanken, hier einen Springbrunnen (e) von unserer warmen Mineralquelle anzu-legen, und eine Trinkhalle damit zu verbinden, hat man aufgegeben, und wohl mit Recht. Schon derweite Weg von der Mineralquelle bis auf die Promenade hätte die Temperatur des Wassers bedeutendalteriren müssen, und auf diesem langen Wege, über den Oelbach hin, konnten wohl auch einige vonden flüchtigen Bestandteilen verloren gehen. Ausserdem verbreitet dieses Mineralwasser nicht die ange-nehmste Ausdünstung, und ein starker Strahl desselben hätte, auf dieser sonnigen Stelle, in den heissenSommertagen die Hitze vermehrt, und eine Menge von Insekten herbeigezogen.
Die Bosquete und Rasenplätze (f) ziehen sich theils in der Ebene, theils über die rechten Höhenhin, und bieten dem Spaziergänger freundliche Ruhepunkte. Einer dieser Schattengange fährt an einemkleinen, schlammigen Weiher vorüber, dessen Bewohner, Unken und Frösche, den Lustwandler anSommerabenden mit ihrer fatalen Musik begrüssen.
g zeigt uns das ehemals der Königin Friederike von Schweden, gegenwärtig der Gräfin von Rei-chenbach gehörige Sommerhaus, am Eingange in die Eichenallee, mit einem Theile der Anlagen, diejezt bis an das Ende der ersten Allee fortgesezt werden. Ein grosser Theil des Wohngebäudes istgleichfalls bedeutend verändert worden. Diese Anlagen gehören zu den schönsten in Baden, sind aberdem Fremden nicht offen.
Links vom Conversationshause, und von demselben durch den Weg k getrennt, zieht eine Garten-reihe hin, der Tummelplatz genannt, wo in der lezten Zeit zwei Häuser erbaut wurden, von denen dasobere, grösser und geschmackvoller, an Fremde vermiethet wird. Neben demselben erhebt sich einHügel (h) mit einem höchst freundlichen Landsitze, mitten in einer schattigen Gartenanlage. DiesesLandhaus, dem Herrn von Ende gehörig, bietet reizende Aussichten dar, und wird ebenfalls an Fremdevermiethet.
Unten, gegen die Stadt und den Oelbach, an welchem eine dichte Laub wand mit Kieswegen fürSpaziergänger und Ruhebänken hinzieht, liegt die Strasse (i) in welche die Einfahrt am badischen Hofeist, und welche meist von Reisenden gewählt wird, die nicht im genannten Gasthofe oder im benach-barten Zahringer Hofe oder in der Nähe derselben absteigen. Sie gewahrt dem Ankömmling die erfreu-liche Ansicht der belebten Promenade.
Diese wird gegen Süden durch die Strasse k von den Tummelgärten getrennt. Nach Weinbrennersursprünglichem Plane sollten diese Gärten mit der Promenade selbst in Verbindung gebracht, und aufdem Terrain derselben die Kaufmannsbuden nach einerlei Modell erbaut werden, wodurch die Haupt-anlage Badens in jeder Hinsicht gewonnen hätte. Die genannte Strasse führt über eine Höhe, der Beytiggenannt, zu dem nun abgebrochenen Kloster Fremersberg, und, auf Seitenpfaden, zu den Ruinen derYburg.