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7 (1835) Das Kur-Gebäude in Baden und das Hub-Bad bei Bühl
Entstehung
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entrissene Oberbaudirektor Weinbrenner entwarf den Plan; im Jahr 1824 wurde der Grundstein zu demneuen Conversationshause gelegt und dasselbe, mit den dazu gehörigen Spaziergängen, in ohngefähr zweiJahren vollendet.

Der Plan der ganzen Anlage ist auf fünf Blättern, mit den Aufrissen und Grundrissen der Gebäudeund einzelnen Gliedern und Verzierungen nach der Zeichnung des Meisters selbst dargestellt, und diehier folgenden Erklärungen werden hinreichen, den, der diese Blätter vor sich hat, gehörig zu orientiren.

BLATT I.

Situationsplan Her 3nlaa,e um Hae Aurgriiftttlkr.

Das Terrain bildet eine Fläche, welche durch den Oelbach von der Stadt getrennt wird, und süd-westlich an die Vorhügel des Fliesenberges lehnt, welche mit in die Anlage gezogen wurden. Es wäreunmöglich gewesen, eine glücklichere Lage aufzufinden, und die Vortheile, welche die Natur hier darbot,sind von der Kunst auf das sinnigste benutzt worden. Das Kurgebäude (a) musste zwar auf die Seitegelegt werden, doch bildet es, mit den beiden Kastanienalleen und dem grünen Rasenplatze, gewisser-maasen ein unabhängiges Ganzes, an das sich die übrigen Spaziergänge anschliessen. Was man tadelnkönnte, wäre der Umstand, dass man von der Fronte her nirgends eine freie Ansicht des ganzen Ge-bäudes hat. Dagegen erhält es aber durch die Baumgruppen, einen mehr ländlichen Character undgewinnt an mahlerischem Reiz.

Die mit b bezeichneten Promenaden zeigen uns die Baumgänge von wilden Kastanien, die sich vondrei Seiten an den grossen Raasenplatze vor dem Conversationshause anreihen. Die gleichfalls mit bmarkirten Wege hinter dem Gebäude und zur nordwestlichen Seite desselben führen theils eine anmu-thige Höhe hinan, wo die sogenannte Socrateshütte steht, und eine herrliche Aussicht sich eröffnet; theilsziehen sie sich, in verschiedenen Richtungen, abwärts bis zum Badischen Hofe hin, wo sie mit der Heer-strasse in Verbindung kommen. Sie sind mit mannichfachen Baum-und Gebüscharten besezt, die zumTheil freundliche Gruppen bilden, und man sieht hier Linden, Weiden, Tannen, Lerchen, Kiefern trau-lich mit der Tujah, dem Bohnenbaum, der Mehlbeer, Vogelbeer, Sumach, der Eberesche, Bignonia, ver-schiedenen Pappeln, Akazien, Wachholder etc. vermischt. Von Gebüschen blühen hier Jasmin, Geisklee,Pelfschen, I lartriegel etc. Gegen Westen trennet ein enges Wiesenthal die Höhe hinter dem Conver-sationshaus von dem Rebbuckel, welcher die reichsten und schönsten Aussichten in der Nähe der Stadtdarbietet.

Nach dem ursprünglichen Plane sollten die Kaufmannsbuden, die so viel zur Belebung dieses Lust-orts beitragen, an den beiden Enden der Kastanienallee aufgerichtet werden, wie sie hier mit c bezeich-net sind. Bis jezt steht aber nur links eine Doppelreihe dieser Buden, welche weder durch Eleganz