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durch das Gebäude fahren und im Trocknen aussteigen kann. Wie von Äufsen die nördlichetiefe Seite des Gebäudes, und die entgegengesetzte Hauptfronte auf dem Berg, durch Fahr- undandere Wege mit einander zusammenhängen, so verbinden im Innern wieder die beyden Haupt-treppen das Ganze mit den verschiedenen Stockwerken.
Auf der östlichen Seite ist ein, bis auf das Horizontal Wasser, ausgegrabener Weiher, fürFische, Enten, Schwanen u. s. w., von der ausgegrabenen Erde wurde der Berghügel auf deröstlichenj südlichen und westlichen Seite gebildet. Besonders gut nimmt sich die östliche Seiteaus, mit dem Weiher in der Tiefe, und einem kleinen Wasserfall, (der mittelst eines Brunnensaus der Küche, in dem Hauptgebäude mit Wasser versehen werden kann, und überhauptalles Wasser durch denselben abzieht )> Neben dem Wasserfall sieht man eine Felsengrotte,unter der man durchgehen und oben auf den Hügel kommen kann. Diese Seite zunächst desWeihers wird dann ferner durch vier Schwibbogen, über welche ein Weg, von dem Haupt-gebäude auf den Hügel, bis zu dem, an der südöstlichen Ecke ganz nahe dabey gelegenenPavillon führt, geschlossen, und gewährt ein reichhaltiges Bild, das sich in dem Weiher,nachdem man einen Standpunkt wählt, mehr oder minder wieder abspiegelt. Die Uebrigeribeyden Seiten des Hügels, sind bis auf den in der Mitte des Gebäudes durchgehenden Fahr-weg abwechselnd mit Rasenstücken, Bäumen und Gesträuchen angepflanzt, dabey geben sie;mit dem oben stehenden Hauptgebäude, das man allenthalben in Verbindung sieht, meh-rere schöne Bilder, die man oft vergebens in weit gröfserri Anlagen sucht.
Oben auf dem Gebäude um das Kuppeldach herum (Belvedere) geniefst man eine derschönsten Aussichten in das Rheinthal, ühd auf die angrenzenden, nah gelegenen Gärten,Felder und Waldungen. Besonders erfreulich ist, an einem schönen Sommerabend, der An-blick der scheidenden Sonne, die hinter die Vogesen sich verbirgt, während die Bergformerlin dem goldenen glühenden Abendroth sich dunkel abbilden und die letzten Lichtstrahlen desTags noch die heimischen Bergspitzen des Schwarzwalds beleuchten.
Die besonderen Details der Pläne bedürfen keiner nahem Beschreibung, indem die Zeich-nungen dieselbe schon zum Theil angeben und zugleich auch die nöthigen Erklärungen ent-halten* Ich bemerke daher nur noch, dafs dieses Gebäude auf der vordem Seite über demPortikus auf dem ArchitraV die Aufschrift hat i
DER ERINNERUNG HEILI& 1817»
Und dafs die Vier Frontons mit analogen Basreliefs ausgeschmückt werden sollen, wel-che die Entstehung und den Zweck des Gebäudes näher angeben. So soll auf dem vor-dem Fronton über dem Portikus der Apoll mit den Musen, auf der entgegengesetzten Seitegegen die Orangerie die schörte antike Vorstellung, Wie die Mutter Natur den Thieren ausihrem Schoos Futter darreicht, und, Wie ich in weitem Vorschlag brachte, auf den beydenübrigen Seiten, die Wohlthätigkeit des seeligen Fürsteh, wie den Armen in den Hunger-jahren 1816 und 1817 Brod ausgetheilt wird* auf einer, und der andern Seite, wie sich der