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„Er wollte hier einen ländlichen Ruhesitz schaffen zur Erholung im Frieden der Natur >versagte sich aber den freundlichen Wunsch, weil ihn die Noth der Zeit rührte, und derThränen gar viele zu trocknen waren. Darum sey dieser Garten ein Mahl der Erinnerungan den edlen Hingeschiedenen und offen allen guten Menschen, wie sein Herz ihnenoffen war.
Dem ahnenden Gemüth wird Er Fortan als der Schutzgeist des Orts erscheinen,"
BESCHREIBUNG DER ANLAGE.
Das Terrain, worauf Ihro Hoheit die Frau Markgräfin diese Anlage ausführen liefsen,liegt wie es der Situationsplan Tab. I. näher anzeigt, auf der südlichen Seite der Stadt, zu-nächst dem Karlsthor. Auf der westlichen Seite bildet die Grenze des Gartens a g f, einAlignement der Stadt, die südliche Seite d e f ist zugleich Stadtgrenze und die übrigen beydenSeiten stofsen an nachbarliches Eigenthum. Von Aufsen der Stadt trennt eine Strafse (Kriegs-strafse) den nahe dabey gelegenen Gemüfsgarten, dessen Einfassungs - Mauern jedoch in Vertie-fungen stehen, so dafs man von einem Garten in den andern sieht und dieselben für un-mittelbar an einander angränzend hält.
ERSTENS.
Das Hauptgebäude Tab. II. III. IV und V. Fig 11., welches, aufser den unentbehrlichs-ten Piegen für die Wohnung einer Fürstin, aus einem Speise - und Gesellschafts - Saale und denerforderlichen, jedoch zweckmäfsig beschränkten Wohnungen für die Dienerschaft besteht, undum daselbst die Frühlings - und Herbstzeit mit einem kleinen Personale gleichsam als auf dem Lande,zubringen zu können, auch noch eine Küche, Vorrathskammer und einen Keller enthält. Ichsuchte dieses Gebäude auf einem Hügel, von welchem man die nahe Schwarzwaldsgebirge mitden jenseits des Rheins gelegenen Vogesen übersehen kann, zu placieren. Da das hiesigeTerrain durchaus eben ist, so kann man, von dieser Höhe, die aufserhalb der Anlage promeni-renden Personen sehen, ohne dafs diese einen gleich freyen Blick in den Garten haben, undso schirmt dieser Hügel den Garten, und die, welche darin lustwandeln, indem er die vor-dere Seite desselben gegen die Stadt bedeckt, und der ganzen Anlage eine reichhaltige Man-nichfaltigkeit giebt, welche in mehr als einer Hinsicht überrascht und dem Auge die schönstenBilder darstellt. Auf der nördlichen Seite steht das Palais vor dem Hügel, und auf der west-lichen auf demselben; die Ebenen des Gartens sind, zu beyden Seiten, mit einer Durchfahrt,durch das ganze Gebäude, in welche man von vorn durch ein Portal und von der hinternSeite des Hügels durch eine Grotte von Felsen hinein tritt, verbunden, so, dafs man von unten