VIVorrede.sten zu seyn. Ich weiß es zwar, daß meh-rere den Gebrauch der Sentenzen bei demersten Unterricht verwerffen, weil der Schü-ler nicht genug Interesse dabei hat und leichtermüdet. Allein das letztere geschiehet dochhauptsächlich nur alsdenn, wenn man eineganze Sammlung von Sentenzen der Reihenach mit dem Ansänger durchgehen will.Selbst der Erwachſene kann nicht eine langeReihe Sentenzen mit gleichem Interesse hin-tereinander fortlesen. —Ich habe deswe-gen auch durch Abwechſelung dieſem Ueber-druß vorzubeugen gesucht, indem ich immerauf eine kleine Anzahl Sentenzen kurze A-nekdoten und Erzählungen folgen lasse. Ineiner andern Rüksicht ist aber doch der Gebrauchder Sentenzen zu empfehlen. Sie enthaltennicht allein kurze lehrreiche Maximen, diesich leicht dem Gedächtnis einprägen, sondernder Schüler lernt auch daraus viele Wör-ter, und kann ihre Bedeutung nicht soleicht aus dem Zusammenhang errathen, wiein historischen Stücken. Der Lehrer kannsie auch immer interessant genug machen,wenn er sie nur gehörig erläutert und zuwei-len von der Geschichte und dem Charakterdes Mannes, dem die Sentenz zugehört,etwas erzählt.Das
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Neues Griechisches Lesebuch zur Erleichterung und Unterhaltung für die ersten Anfänger eingerichtet
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VI
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