51Thränen! — zu Grabe getragen wurden?Unter den Geschäften und Zerstreuungen des Le-bens, und im Zirkel von Menschen, die fürunsre Vollendeten nicht eben das fühlen und füh-len können, was wir für sie fühlen, mag es im-merhin möglich seyn, unserer Lieben mitten unterallen diesen Gegenständen, die uns an sie erin-nern, zu vergessen: aber in der Stille der Ein-samkeit kann dies unmöglich, wenigstens unmög-lich immer der Fall seyn.Der herzliche vertrauliche Umgangmit unsern noch lebenden Geliebten,ist das süßeste Labsal, das uns nach dem Todeder Vollendeten auf unserm beschwerlichen undmühseligen Pilgergange übrig blieb. Und d,mit welcher Inbrunst werden wir sie jederzeit anunser Herz drücken, wenn wir bedenken, daß siedas Schätzbarste sind, was Tod und Schicksaluns bis dahin auf Erden übrig gelassen haben!Mit welchem frohen Schöpferpreise werden wir,so oft wir an ihrer Seite aufgeräumt und frohsind, nicht einsehen, wie sehr wir uns einsttäuschten, wenn wir uns an den SterbelagernD 2un-
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Denkmal aufgerichtet über den Gräbern meiner Frühverklärten : eine Schrift für gefühlvolle, theilnehmende Seelen
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