50und ihres Erdenlebens hervorbrachten und veran-ſtalteten? Sind denn keine Dinge mehr vorhan-den, mit denen sie sich einst so gerne zu beschäf-tigen pflegten, und keine Arten des geselligenVergnügens mehr vorhanden, an welchen sieeinst so gerne Theil nahmen? Sind die Bäumedenn alle in ihrer Todesstunde hingedorrt, unterdenen sie einst mit uns saßen, und sich mit unsim kühlenden Schatten erquickten? Sind allejene Spaziergänge für uns nun verschlossen, wowir einst Hand in Hand mit ihnen wandelten, unduns des freyen Hinschauens in Gottes schöne Na-tur, oder des sanftmurmelnden Baches, oder deslieblichen Geflötes der Nachtigall mit ihnen freu-ten? Ist die Lagerstäte nicht noch da, wo sie ihreletzten Seufzer ausstießen, ihre letzten Thränenvergossen, ihre letzten Leiden duldeten, und wowir, weinend und händeringend, sie jammermüdein die kalten Arme ihres Retters hinsinken sahn?Und hören wir endlich das Geläute der Glockennicht mehr, das unsern Mitbürgern verkündete,daß unsre lieben zu Gott gegangen seyen, oderdaß sie jetzt — v Gott! wie ängstlich klopfte un-ser Herz, und wie unaufhaltsam flossen unsreThrä-
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Denkmal aufgerichtet über den Gräbern meiner Frühverklärten : eine Schrift für gefühlvolle, theilnehmende Seelen
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