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5 (1832)
Entstehung
Seite
VII
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Vorrede.

VII

[»eben, und ist mit Beispielen vorangegangen. Diese benutzend,Labe ich zwar bei den fünf Büchern des Codex, die ich über-setzt habe, und sonst mein Augenmerk genauer auf den Stylder Constitutionen einzelner Kaiser gerichtet, indessen kannich darum doch hier ein Mehreres nicht, als einige flüchtigeBemerkungen geben, weil zu sorgfältigerer Vergleichung undzum Ordnen des gefundenen Materials mir die Zeit noch nichtgeworden, lind auch hier nicht der Ort ist, weitläufiger, znwerden. Cr am er hat zwar Recht, wenn er sagt, dass eineScheidewand nach bestimmten Jahren nicht gezogen werdenkönne, obwohl er hinzufügt, dass der Vortrag in den Consti-tutionen der nächsten Regenten nach Hadrian sich merk-lich zu seinem Vortheil auszeichne, und dass namentlich die-ses Urtheil' noch charakteristischer dahin zu fassen sei, dasssich seit der Theilung des Reichs eine Verschlechterung derSprache mit reissenden Schritten verbreitet habe; indessenkann man, glaube ich, diese Grenze schon früher mit Sicher-heit stecken. Die völlige Verschlechterung der Sprache istnämlich zu dem von Cr am er angegebenen Zeitpunkte schoneingetreten, so dass eine gute Constitution eine sehr grosseSeltenheit ist, und kein charakteristisches Zeichen, weder ei-ner 1 eriode noch eines Kaisers abgeben kann. Mit Gewiss-Leit aber kann man den Anfang' der allgemeinen und sehrfühlbaren Verschlechterung des Styls schon nach Diocletianwnd Maximian setzen; diese nämlich stehen ander Grenze,so dass ihre Constitutionen zum grossem Theil noch der bes-sern Zeit angehören; allein manche verrathen schon den künf-tigen Verfall der Sprache sehr deutlich, und je seltener vorihrer Zeit schleehtstylisirte Constitutionen sind, desto selte-ner siud gutstylisirte nach derselben zu finden, und die mei-