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5 (1832)
Entstehung
Seite
VI
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vi y o r r e d e.

nominell worden sind, in der Zeit lebten, aus welcher, denStjl anlangend, gerade die besten Constitutionen im Codexgefunden werden, erst nach den Zeiten der Pandectenjuristendas völlige Sinken der Sprache Roms eintrat, indem geradedie letzten unter ihnen dasselbe noch einige Zeit aufhielten,oder wenigstens sich Yor ihren Zeitgenossen merklich aus-zeichneten, wofür die Gründe ebenfalls bekannt genug sind.In sofern nun die Juristen den classischen Schriftstellern schonder Zeit nach viel näher stehen und zum Theil Genossender goldenen Zeit der Sprache Roms waren, ist auch ihr Styldem jener ungleich ähnlicher und gilt theil weise als Muster reinerLatinität. Der Rechtsgelehrte, welcher daher, durch das Stu-dium der classischen Schriftsteller vorbereitet, das der Pan-decten beginnt, wird sich immer noch im bekannten Landeder classischen lateinischen Sprache zu befinden und nichtselten ciceronianische Rede zu vernehmen glauben. Alleinwenn er sich den Grenzen des Codex nahet, so ziehen Wol-ken und Nebel nebst allen Truggebilden des Dämmerlichtsan dem bisher reinen Himmel herauf, die zwar die Gegen-stände so eben noch erkennen lassen, indessen oft in ganzanderer als der natürlichen Färbung, mit verzerrten Umrissen,trügerischen Schnörkeln und Auswüchsen, und oft erst, nach-dem er sie zwei- und dreimal genauer besehen.

Crainer *) hat die Gründe des Verfalls der Sprache ebenbo vorzüglich auseinander gesetzt, als inhaltsreiche Winke zueiner ausführlichem Abhandlung über den Styl des Codex se-

*) In der Zeitschrift für geschieht! Hechts« issenschaft, Bd. II.ä>. 289 ii. II'.