Druckschrift 
5 (1832)
Entstehung
Seite
701
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Codex. L. V. Tit. 4. De nuptiis.

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nicht erfolgt: so ist die Entscheidung des Provinzial-Präsi-denten nothwendig.

2. Dietellen K. an TropJiima.

Wenn der Vater in deine Verheirathung eingewilligt hat,g o -wird es dir, keinen Nachtheil bringen, wenn er die auf dieVerehelichung sich beziehende Urkunde nicht unterschrieben hat.

3. Dieselben K. an Valeria.

Einen Freigelassenen, der seine Patronin oder seines Pa-trons Tochter oder Ehegattin oder Enkelin oder Urenkelin zuheirathen sich unterfangen hat, wirst du bei dem betreffenden•Richter anklagen können und dieser wird ein den Sitten unseresZeitalters entsprechendes Urtheil fällen, welche Verbindungendieser Art verdienterinaassen für ein öffentliches Aergerniss halten.

4. D. K. Alexander an Perp ei tum.Rinder können die Concubinen ihrer Väter nicht heirathen,Y e '' sie sich dadurch nnbezweifelt eine gottlose und missfal-*'§e Handlung zu Schulden bringen. Wer -wider diese Vor-schrift handelt, verübt das Verbrechen der Unzucht (crimenztupriY

5. Derselbe K. an Maxima.

Wenn, wie du vorträgst, der Vater deines gewesenen■Ehemanns, in dessen Gewalt dieser gestanden, eurer Ehe,,nachdem er sie erfahren, nicht widersprochen hat: so darfstdu nicht befürchten, dass er seinen Enkel nicht anerkennen werde.

6. D. K. Gordianus an Valeria.

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Auch wenn den kaiserlichen Verordnungen entgegen in«Hier Provinz mit Einwilligung der Frauensperson ein Ehe-pu'ndniss [mit einem Provinzial-Beamten] geschlossen wordenlg t, so wird solches dennoch, wenn derselbe sein Amt nieder-gelegt hat und jene bei ihrem Willen beharret, zu einer gül-t'geu Ehe, und aus diesem Grunde erklärt das Gutachten desJossen ltechtsgelehrten Paulus die später als ans einer gül-tigen ELe empfangenen und geborenen Kinder für rechtmässige.

7. Derselbe K. an Aper.Wenn, wie du vorträgst, deine Tochter über ihren Ehe-ann bei dir sich beschwert hat, und demnächst das Ehehünd-Is * aufgelöst ist, aber sie [alsdann] ohne deine EinwilligungI 1 ihm (dem Ehemann) zurückkehrt, so ist diefse neuej Ver-ödung nicht rechtsgültig, weil der Wille des Vaters, ind ?ss<m Gewalt sie (die Tochter) sich befindet, fehlt: und ansle »em Grunde ist es dir nicht verwehrt, die Rückgabe des