Codex, L» IV. Tit. 20. P« Itflibu».
505
<len «ollen. Geg. zu Trier den 12. Jan. 378, D. d. Gten C.d. K. Valens «. d. 2ten d. K. Valentinians.
25. 1). K. Gr alianns, V al entinianut u. Th eodosius anFlorus, J'nicf. Praet.
Alle Ankläger sollen wissen, dass sie [nur] eine solcheSache zur öffentlichen Untersuchung «ringen • sollen, die mittüchtigen Zeugen unterstützt, oder mit ganz klaren Urkundenbelegt, oder durch Inzichten, welche unzweifelhaften Beweisabgeben und heller als das Tageslicht seien, ausgemittelt ist,Geg. zu Constanttoopel A. 18. Mai 382, u. d. C. d. Anto-nius u. Syagrius.
Zwanzigster Titel.De testibus.
(Von Zeugen.)1. (Am den Basiliken resliluirl:)
Gegen ein geschriebenes Zeugniss wird ein ungeschriebenesnicht zugelassen.
2. D. K, Alexander an Corpus.
Wenn dir die FreigeborenLeit streitig gemacht wird, soverüieidige deine Sache mit den Urkunden und Gründen* diedir zu Gebote stehen; denn Zeugen allein geniigen zum Be-weise der Freigeborenheit nicht. Geg. d. 23. Ar>ril 223, u.dem 2ten C. d. Maximus tu d. d. Aelian.
3. D. K. V alerianus U. G allienus an Rosa.
Auch das bürgerliche Hecht erkennt die Glaubwürdigkeitdes Zeugnisses eines Familiengenossen (dojneslici leslimonii)»icht an. Geg. d. 30. Aug. 255, u. d. 3teu C. R. V aleria-nus u. d. 2ten d. K. Gallienus.
*• D, K. Carus, Carinus u. Numerianus an Valcrius.
Es ist ausgemacht, dass eine blos durch Zeugniss geführte""d mit andern gesetzlichen Beweismitteln nicht unterstützteSache keine Wirkung hat. Geg. d. 23. Nov. 283, u. d. 2ten*■>■ K. Carus u. K. Carinus.
5. D. K. Dioclctianus u. Maximianus an Candidus.Zu Unterstützung der Wahrheit müssen solche Zeugengebraucht werden, die'fähig sind, der Gewissenhaftigkeit vorBericht jeder Gunst oder Rücklicht auf Macht den Vorzug zugeben. Geg. d. 28. April 286, u. d. 2teu C. d. Maximus"• d. il. Aiiuilinug. ^B