Druckschrift 
5 (1832)
Entstehung
Seite
473
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Codex. L. 111. Tit. 30. De inofficiosis dolibus.

Welche Wir über das Vermögen der Matter gegeben Labeii,beobachtet werden. Geg. d. 11. Sept., u. d. C. d. Cäsar.

9. D. K. Consl antius u. d. Cäsar Julianus an Olybriut.

Man darf nicht zweifeln, dass die ganze Beschwerde übermimä'ssige Schenkungen nach der Art der über liebloses Te-stament durch die Gesetze eingeführt, nrifl in dieser Bezie-hung K»2) die Natur beider Klagen entweder für gleich oder fürähnlich zu halten sei, oder dass [sie] sowohl rücksichtlich der[Verjiihrungs-] Zeit, als der Bedingungen gleich [seien] 103 ).Geg. d. 19. Mai 361, u. d. Cd. Taurus n. d. Florentius.

Dreissigster Titel.

De in off i'c i o si s d o t ibu s.

{Von der lieblosen Milgift.)»< D. K. Conslantius an Maximus, Präsident von Cilicicn.Da das ganze Vermögen von deiner Mutter durch dieBestellung einer Mitgift erschöpft sein soll, so ist es aii"-en-schehilich, dass es mit den Gesetzen übereinstimmt, dass nachdem Muster, wie es bei einem lieblosen Testament gehaltenWird, die Befuguiss ertheilt werde, gegen die unmü'ssige Mit-gift eine Klage anzustellen, und dass so den sich beklagendenSöhnen die ihnen gebührenden Vortheile verschafft werdenGeg. zu Sirmium, d. 19. Dec. 353, u. d. C. d. Datiauus«. d. Cerealis.

Einunddreissigster Titel.

De p etitione hereditatis.

(Von der Erbschafisklage.)

*-D.K.M.Aurelius Antoninus anAugurinus,l'roc.v. Afrika.

Der auf Veranlassung des verewigten Hadrianus, Mei-

102) in hoc. Woranf dies gehe, lässt sich aus der Stelle, wie sieim Just. Cod. stellt, nicht ersehen. Man Uann es nur aus einerVergleichung der L. 4. Th. C. de inoff. fest. 2. 19. mit der Lun. Th.,C. h. t. 2. 20. (welche letztere Stelle die Quelle dervorliegenden ist,) welche beide Constitutt. ursprünglich eine«maige bildeten, abnehmen. Id der enteren Stelle heisst esnämlich dass, wenn der Erblasser dem Erben das am Pflicht-theil fehlende zu ergänzen ausdrücklich befohlen habe, eineUueiel weder gegen das Testament, noch gegen eine Schen-kung f^att hnden .solle, und in hoc sollen beide Querelen ähn-lich oder gleich sein. Vgl. G othofr. ad 11. eilt. Th. C. T. I.

t J>- 202 sq. 210 sq. u. Franckc a. a. O. S. 502 f.

iu.5) Vel ufern et temporibus et moribus. S. Gothofr. ad l. un.ttt, p. 211.