Codex. L. III. Tit. 28, De inoßlcioso testamento.
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Mutter gegen einen Solchen klagen will, welche* die Erb-schaft in Folge eines Fideicommisses inne hat, so ist es nichtunbillig", dass ihm dies gestattet werde, so dnss der Fidei-(oinmissar eben so gehalten ist, als wenn er die Erbschaftals Erbe oder als blosser Besitzer besässe. Geg. d. 27. Juni193, u. d. C. d. Falco u. d. Clarns.
2. Derselbe K. u. Anloninus Cäsar, an Lucrctius.
Obwohl du anführst, dass du, in der Absicht, wegen deslieblosen Testaments zu klagen, den Kachlassbesitz angenom-men habest, so würde es doch ungerecht und unbillig sein,■wenn man den eingesetzten Erben den Besilz entziehen woll-te. Geg. d. 28. Nov. 196, u. d. 2ten C. d. Dextcr ii. d.d. Prisen«.
3. Derselbe K. u. Cäsar an Januariut.
Wenn die Mutter, nachdem sie zwei Söhne zu Erbeneingesetzt, und einen dritten nach Errichtung des Testamentsgeboren hatte, ungeachtet sie dieses Testament hiitle ändernkönnen, dies zu ihim unterlassen halle, so wird [der letztere]mit Recht, da er ja aus nicht gerechten Gründen unberück-sichtigt geblieben ist, die Beschwerde wegen lieblosen Testa-ments anstellen können. Da du aber anführst, dass dieselbein dem Wochenbett gestorben sei, so ist die durch (hn plötz-lichen Unglücksfall herbeigeführte Unbilligkeit durch eine auf♦cnnuthung' gegründete Deutung' der mütterlichen Liebe fms-z "gleiehen. Darum sind Wir der Meinung, dass deinem*ohne, welchem nichts ausser dem die Matter betroffenen Un-lall angerechnet werden kann, ebenso ein Kopftheil zuziilhei-j en sei, als wenn sie alle ihre Söhne zu Erben eingesetzt'alle. Wenn aber die eingesetzten Erben Fremde waren,Jjj'iin wird er nicht abgehalten, die Klage wegen lieblosenTestaments anzustellen"). Geg-. d. 24. Juni 197, ii. d. C. d.•Lateran, u. Kufin.
*• D. /£ Severus u. Antoninus an Sotericut u. Andere... enn ' nr euc h auf den Grund eines Fideicommisses in
den" i e!t e - il,es Decre,s des Prl '' tor68 ) in der Freiheit Lefmi-li er '' auc " K-inder erzeugt habt, so ist es, wenn gleich nach-dur 1 • Sta,ne " t e,,res Hejrn auf die Klage, seines Sohnesist r ', ei M ridlterliches U,-tl ' eiI f '" - ei " liehloses erklärt worden> L<lochJ nicht billig, dass gegen euch Streit über eure Frei-
ai.M?,' , ub 1 e , r 1 . d,es e Stello Mühlenbruch In der Forts, der68» s , \ r " t - 1 er 1>a,,(1 - v - vo " Glück XXXV. S. 387 Kr«.'. *' Jj : 2G - §• ' >'J1- D. defiduc. libert. 40. 5.
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