Druckschrift 
5 (1832)
Entstehung
Seite
28
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28 Coni:x. Li. I. Tit. 1. Von der /tlif/mlen Dreieinigkeit

die Ketzerei Derer verdamme, welche sich jüdischer Weiseunterfangen haben, den wahren Glauben zu verleugnen.Denn hierdurch wird die Liebe Aller zu Euch und das An-gehn Eures Stuhles wachsen und die Vereinigung aller Kir-chen in Euch wird ungestört erhalten werden , -wenn olle hei-lige Bischöfe von Uns erfahren haben, dass Das, was Wiran Euch berichtet, die reine Lehre Eurer Heiligkeit enthalt.Wir bitten aber Eure Heiligkeit, für Uns zu beten und Unsdie Gnade Gottes zu gewinnen.

Die Unterschrift war aber folgende:

§. 6. Die Gottheit möge Dich, heiliger und frommerVater, noch viele Jahre erhalten".

IV tiii folg-t der übrige Inhalt des päpstlichenBriefes:

Es ist also gewiss, riihmwürdigster Kaiser! dass Ihr,wie der Inhalt des liriefes und der Bericht Eurer Abgesand-ten beweist, den apostolischen Lehren ergeben seid, dass IhrDasjenige gebilligt, geschrieben, aufgestellt und den gläubigenVölkern bekannt gemacht habt, was, wie gesagt, auch dieLehre des apostolischen Stuhles imd der hochzuehrende Aus-spruch der heiligen Väter genehmigt, und was auch wir in«Heu Stücken bestätigt haben. Ganz passend ist 'es daher,mit prophetischer Stimme auszurufen:es freue sich undölfne sich der Himmel über Dir, und die Berge und die Hü-gel werden sich Deiner freuen." Dies also muss man aufdie Tafel des Herzens treulich niederschreiben, dies mussman wie den Stern des Auges bewahren. Auch kann esNiemanden geben, wenn Christusliebe in ihm glühet, der ei-nem so richtigen und wahren Glaubensbekenntnisse, wie dasEure ist, widerspräche, da Ihr augenscheinlich den Unglaubendes Nestorius und Eutycb.es und aller Ketzer verdammtund den einen und wahren katholischen Glauben, der durchdas Gebot unsers Herrn und Gottes, des Erlögers JesusChristus eingesetzt, durch die Predigten der Propheten undApostel allgemein verbreitet, durch das Bekenntnis» der Hei-ligen im ganzen Erdenrunde bestärkt, durch die Aussprücheder Väter und der Gelehrten einmüthig bestätigt worden ist,und mit unserer Lehre übereinstimmt, mit gottergebenem undfrommem Sinne unerschüttert und unverletzt erhaltet. Dennnur Die sind Euren Bekenntnissen entgegen, von denen dieheilige Schrift sagt: ,,auf die Ltiige haben sie ihre Hoffnunggesetzt und mit der Lüge haben sie sich bedecken wollen,"und welche ferner nach dem Propheten zum Herrn sagen:weiche von uns, Deine Wege wollen wir nicht wissen!"weshalb auch Salomo sagt: \durch die schmalen Wege ihresLandes sind sie geirrt, aber nur Spreu haben sie mit ihren