und dem katholischcji Glauben u. *. u:
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stus, sondern einen und denselben (Christus), welcher mitdem Vater nach seiner göttlichen Natur, nach seiner menschlichenmit uns gleichen Wesens ist und welcher zwar im Fleische,nicht aber nach seiner göttlichen Natur der Leiden fähig ge-wesen. Denn wie er in seiner göttlichen Natur vollkommenist, so ist er es auch in der menschlichen und wir glaubenund bekennen die Gottheit in einem selbstständigen Wesen,wie die Griechen sagen: rljv xa{? hitöaxaaiv i'vwffiv ofio'koyov-fxev. Und weil der eingeboriie Sohn und das Wort Gottesvon Ewigkeit her und nicht in der Zeit vom Vater erzeugt,auch in Men letzten Zeiten vom Himmel herabgestiegen, durchden heiligen Geist und durch die heilige und ruhinwürdigeund ewigjungfräuliche Gottesgebärerin Maria zum Menschengeworden und unser Herr Jesus Christus wirklich undeigentlich Gott ist, so nennen wir auch im eigentlichen Sinneund der Wahrheit gemäss die heilige und hochgelobto Jungfrau
Maria die Mutter Gottes, nicht weil das Wort Gottes seinen
Ursprung von ihr ableitet, sondern, weil Der, welcher un-längst vom Himmel herabstieg', durch sie Fleisch und zumMenschen und geboren worden ist. Von ihm bekennen undglauben wir, wie schon gesagt, dass er seiner göttlichen Na-tur gemäss mit dem Vater, nach seiner menschlichen mit unsgleichen Wesens sei und erkennen seine Wunder und dieLeiden an, welche er freiwillig im Fleische eilragen.
§. 3. Wir nehmen aber die heiligen, vier K.irchcnver-sainmlungen an, nemlich der 318 heiligen Väter, welche inder Stadt Nica'a, der 150, welche in dieser Hauptstadt, derer,Welche zum ersten Male in Ephesus, und derer, welche inChalcedon sich versammelt haben, wie auch Euer apostolischerStuhl lehrt und predigt. Und so glauben, bekennen und leh-nen daher auch alle Priester, weiche der Lehre Eures aposto-lischen Stuhles' zugethan sind.
§. 4. Deshalb haben Wir uns beeilt, dies Alles durchdie gottseligen Bischof« liypatitis und Deinctrius zu Eu-rer Heiligkeit Ivenntniss zu bringen, damit auch Eurer Hei-ligkeit es nicht verborgen bleibe, was einige wenige Mönche,dem Unglauben des Nestorius gemäss, schlechter und jüdi-scher Weise geleugnet haben.
§• 5. Wir hoffen daher zu Eurer väterlichen Liebe, dassihr in EureiVi an Cns und in dem an den heiligen Bischof«md Patriarchen dieser Stadt, Euern Bruder, zu richtendenßriefe, welcher letzter durch dieselben (Personen) an EureHeiligkeit geschrieben hat und sich bemüht, in allen Stückendem apostolischen Stuhle Eurer Heiligkeit zu folgen, lins zu
Wissen thun werdet, dass Eure Heiligkeit alle Diejenigen,
"Welche an das oben Gesagte gehörig glauben, anerkenne und