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5 (1832)
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26
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i III

26 Codex. L. 1. Tit. 1. Von der Jwchilen Dreieinigkeit

den Zustand der Kirchen Bezügliches sich ereigne, obwohles allgemein bekannt und nnbezweifolt sei, und nicht auchEurer Heiligkeit, als dem Haupte aller heiligen Kirchen be-kannt werde. Durch dies Alles, wie bereits gesagt, suchen"Wir die Ehre und das Ansehen Eures .Stuhles zu erhöhen.

§ 1. Wir machen also Eurer Heiligkeit bekannt, dasseinige wenige Ungläubige und Abgefallene von der heiligen,katholischen und Apostolischen Kirche Gottes auf jüdische undabtrünnige Weise sich unterfangen haben, Demjenigen zu wi-dersprechen, was nach Eurer Lehre von allen Priestern alswahr anerkannt und gepriesen und R-epredigt wird, indem sieleugnen, dass unser Herr, Jesus Christus, der eingeborneSohn Gottes, unser Gott und Herr, durch den heiligen Geistund durch die heilige, ruhmwürdige und ewig jungfräulicheGottesgebä'rerin Maria zum Menschen und gekreuzigt wor-den sei, dass er Einer aus der heiligen und sich völlig glei-chen Dreieinigkeit sei nud mit dem Vater und heilige» Geistezugleich angebetet und gepriesen werden müsse, dass er mitdem Vater nach seiner göttlichen, mit inis nach seiner mensch-lichen Natur gleichen Wesens sei, und dass er zwar im Flei-sche, nicht aber nach seiner göttlichen JNatur der Leiden fä-llig gewesen sei. Und da sie nicht bekennen wollen, dassunser Herr, Jesus Christus, der eingeborne Sohn Gottesund unser Herr, Einer ans der heiligen und sich völlig glei-chen Dreieinigkeit sei, so scheinen sie der verderblichen Lehredes Kestorius zu folgen, welcher behauptet, dass er (Chri-stus) blos durch die Gnade der Sohn Gottes sei, und dasses einen andern Gott und einen andern Christus gebe.

§. 2. Aber alle Priester der heiligen, katholischen undapostolischen Kirche uud die hochwürdigen Aebte der heiligenKlöster, welche Eurer Heiligkeit anhangen und die Verfas-sung und Einigkeit der heiligen Kirchen Gottes, die sie vondem apostolischen Stuhle Eurer Heiligkeit empfangen hnhen,bewahren und an der kirchlichen Verfassung, welche bisherbestanden hat uud noch besteht, nicht das Geringste verän-dern, bekennen, preisen und predigen eimniithig , dass unserHerr, Jesus Christus, der eingeborne Sohn Gottes unddas Wort Gottes und unser Herr von Ewigkeit her und nichtin der Zeit vom Vater erzeugt, unlängst vom Himmel herab-gestiegen und durch den heiligen Geist und durch die heilig«ruhinwürdige Jungfrau und Gollesgeba'reriu Maria Fleischgeworden, geboren, und Mensch geworden, dass er gekreu-zigt worden und Einer aus der heiligen uud sich völlig glei-chen Dreieinigkeit und zugleich mit dem Vater und dem hei-ligen Geiste anzubeten und zu preisen sei. Denn Wir er-kennen nicht einen andern Gott, nemlich einen andern Chri-