Druckschrift 
5 (1832)
Entstehung
Seite
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und dem katholischen (Hauben U. t. wi

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Zeiten erlialte, «leim wir sind überzeugt, dass dies den heiligenKirchen frommen wird. Es steht nämlich geschrieben: Mitdem Munde herrscht der König," und dann:das Herz einesKönigs ist in der Hand Gottes, und wohin Er will, wird essich neigen." Und dieses ist's, was Euer Reich befestigt,ist's, was Euern Thron erhält. Denn der Friede der Kircheund die Einheit des Glaubens bewahrt sich das Andenken anden Urheber einer solchen Handlung, wenn derselbe zu demHöheren entrückt ist, in ungestörter Ruhe. Auch -wird Dem-jenigen von der göttlichen Macht keine geringe Gnade zn Theil,Welcher dazu beigetragen hat, dass die Kirche nicht durchSpaltungen getheilt werde oder durch hinzutretende Irrthümereine Veränderung erleide. Denn es steht geschrieben: ,, -weilein gerechter König auf dem Stuhle sitzt, so wird ihm dasBöse nichts anhaben können." Ferner haben wir das SchreibenLurer Hoheit durch die heiligen Männer, Hypatius undDemet.rius, meine Brüder mid Mitbischöfe, mit gewohnterLrgebeiiheit empfangen und erfahren auch durch deren Bericht,dass Ihr zu Vertilgung ketzerischer Umtriebe aus Glaubens-eiier nach der apostolischen Lehre und unter Zustimmung un-serer Brüder und Mitbischöfe ein allgemeines Gesetz an diegläubigen Völker erlassen Labt. Weil nun dasselbe mit derapostolischen Lehre übereinstimmt, so bestäügen"'wir es kraftunseres Amtes.

Der Inhalt des Kaiserlichen Briefes ist aber folgender. Der Sie-ger Jnstinian, der Fromme, Gnädige, Huhtnwiirdige, derUiaerimnder und immer Erhabene an Johann, den heiligenKrzbischof und Patriarchen der berühmten Stadt Rom.

Da Wir dem Apostolischen Stuhie rmd Eurer Heiligkeitdie Ehre geben, was Uns stets am Herzen gelegen hat undnoch liegt, und da Wir Eure Heiligkeit, wie es sich ziemt,als Vater ehren, so haben Wir Uns beeilt, Alles, was sichauf den Zustand der Kirchen bezieht, zu Eurer HeiligkeitKenntniss zu bringen, weil es Uns immer sehr wichtig gewe-sen ist, den Vereinigungspunkt Eures Apostolischen Stuhlesund die Verfassung der heiligen Kirchen Gottes zu erhalten,wie dieselbe bis jetzt bestanden und ohne eintretende Störungunabänderlich fortdauert. Wir haben daher nicht gezögert,alle Priester des ganzen Morgenlandes dein Stuhle Eurer Hei-ligkeit sowohl zu unterwerfen, als mit ihm zu vereinigen.VVas aber gegenwärtig vorgegangen ist, obwohl es allgemeinanerkannt und ausser Zweifel und nach der Lehre EuresApostolischen Stuhles von allen Priestern jederzeit pünktlichbeobachtet und gepredigt worden ist, haben Wir doch fürjiothig gehalten, dass es zur Kenntniss Kurer Heiligkeit ge-lange. Denn Wir dulden es nicht, dass irgend etwas auf