und dem katholischen Glauben u. ». w.
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Macht und eine sich völlig' gleiche Dreiheit anbeten. Und an«lein letzten Unserer Tage bekennen Wir noch unsern HerrnJesuin Christum, den Eingebornen, den Sohn Gottes, denwahren Gott vom wahren Gotte, der von Ewigkeit her und nichtin der Zeit vom Vater erzeugt und mit dem Vater, von wel-chem und durch welchen Alles kommt, gleich ewig- ist, dervom Himmel herabgekoinmen und durch den heiligen Geistund durch die heilige, ruhmwürdige und immer jungfräulicheMaria Fleisch und vermenschlicht oder zum Menschen gewor-den ist und für uns am Kreuze gelitten hat unter PontiusPilatus, und begraben worden und am dritten Tage aufer-standen ist und erkennen seine Wunder an und die Leiden,welche er freiwillig im Fleische erduldet. Aber auch nichteinen andern Gott erkennen Wir, nämlich einen andern Chri-stus, sondern einen und denselben (Christus), welcher nachseiner göttlichen Natur mit dem Vater, nach seiner menschli-chen mit uns gleichen Wesens ist. Denn wie er in seinergöttlichen Natur vollkommen ist, so ist er es auch in dermenschlichen. Und so glauben und bekennen Wir diese Ver-einigung-' in seinein Wesen oder seiner Person. Denn dieDreieinigkeit blieb auch bestehen, nachdem Einer aus dersel-ben Fleisch geworden war. Auch schliesst die heilige Drei-einigkeit den Beitritt eines vierten Wesens aus.
§. 2. Aus diesen Gründen verdammen Wir alle Ketzerei,vorzüglich aber den Nestorius Anlhropolatra und Die-jenigen, welche seine Ansicht theilen oder getheilt haben undwelche unsern Herrn Jesum. Christum, den Sohn Gottes,von Gott selbst unterscheiden und welche nicht deutlich, nochder Wahrheit gemäss bekennen, dass die heilige, ruhmwürdigeund immer jungfräuliche Maria dwvöxov oder eine Gottcsge-bä'rerin, also die Mutter Gottes sei, sondern welche zweiSühne annehmen, den einen von Gott dem Vater erzeugt, alsden wahren Gott, den andern, von der ewig heiligen Gottes-gebüievin Maria kraft der Gnade, der Liebe und der inni-gen Beziehung, in der sie zu Gott Steht, geboren, und welcheleugnen und nicht bekennen, dass unser Herr Jesus Chri-stus, Gottes Sohn und unser Gott, Fleisch und zum Men-schen geworden und dass der Gekreuzigte einer aus der hei-ligen und zusammen bestehenden Dreieinigkeit sei. Denn erist es allein, den wir zugleich mit dem Vater und heiligenGeiste anbeten und preisen müssen.
§• 3- Wir verdammen ferner den wahnsinnigen Euty-ches und Die, welche mit ihm übereinstimmen oder überein-gestimmt haben und welche blos ein Trugbild aufstellen, in-v e ' n . s ' e ^ e wau re Geburt und Erschaffung unsers Herrn undErlösers, Jesu Christi, durch die heilige Jungfrau und Got-
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