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18 Codex. L. I. Tit. 1. Van der höchsten Dreieinigkeit
w'echselong in Bezug- auf die Menschwerdung- des eingebor-iien Sohnes Gottes herbeiführt. Aber nuch Alle verdummenWir, welche mit diesen Mannen! gleichen Glaubens sind.Diejenigen aber, welche nach dieser Unserer "Warnung- vonden Gollgeliebten Ortsbischo'fen, nach deren genauer Untersu-chung und festen Ueberzengung, in der gegentheiligen Mei-nung erfunden werden, haben auf keine Weise JXachsicbt oderVerzeihung- zu erwarten. Denn Wir befehlen, dass dieselbenals überwiesene Ketzer der gebührenden Strafe unterworfenwerden. Geg. im J. 528.
G.Derselbe Kaiser an die Einwohner von Conslaniinopel.Da Wir den Erlöger und Herrn aller (Menschen}, JesuinChristum, als Ungern wahren Gott unbedingt verehren, so su-chen Wir auch, insoweit dies dem menschlichen Geiste erreich-bar ist, Seine Herablassung- oder Deinulh uns zu eigen zuinachen. Denn da Wir von mehreren (Personen) erfahren ha-ben dass sie in dem Jrrthuinc und dem Wahnwitze des ketze-rischen Nestorius und Eulyclics befangen sind, welcheals Feinde der heiligen, katholischen und Apostolischen Kirchezu betrachten sind, weil sie sich weigern, die heilige und ewig1-uhinwürdige Jungfrau Maria im eigentlichen Sinne und derWahrheit gemäss ■Oiotoxov oder die Gottcxgeua'reriii zu nen-nen, so haben wir geeilt,' jene (die Befangenen), von demwahren christlichen Glauben zu unterrichten. Demi diese(die Anhänger Mestorii und Eutychetis) sind unheilbar,verhehlen ihren IrrÜnrin (»» Glauben) und, gehen, wie Wirerfahren haben, umher, die G.emiither der Einfaltigen aufzure-gen lind zu beunruhigen indem sie Dasjenige lehren, was derheiligen, katholischen Kirche entgegen ist. Wir haben es da-her für nothwendig gehalten, theüs die citeln und trügerischenHeden der Ketzer zu widerlegen, theils Jedermann zu bedeu-ten was sowohl die heilige, katholische und Apostolische Kir-che' Gottes gebietet, als auch, was die hochwürdigen Priesterderselben predigen; da Wir nun diesen ebenfalls folgen, somachen Wir Dasjenige öffentlich bekannt, woran wir selbstglauben, nicht etwa, um (was fem sei) eine neue Glaubens-lehre aufzustellen, sondern um den Unsinn Derjenigen zu wi-derlegen, welche mit den gottlosen Ketzern desselben Glau-bens sind. Auch haben Wir dieses schon vorlängst beim An-tritte Unserer Regierung- nachdrücklich und öffentlich erklärt.
§. 1. Wir glauben also an einen Gott, den allmächtigenVater und an einen Herrn Jesum Christum, Gottes Sohn,und an den heiligen Geist, als an drei selbstständige, zu einemWesen vereinigte Personen, indem Wir eine Gottheit, eine