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5 (1832)
Entstehung
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Der Jiistiniancische Codex nach

der

zweiten Bearbeitung.

Erstes Buch.

Erster Titel.

Von der höchsten Dreieinigkeit und dem katho-lischen Glauben und dass darüber öffentlich* zw streiten sich Niemand unterfangen soll.

1.

Allgemeines Gesetz der Kaiser Gratianus, Valenlinianus undTheo do tius für die Einwohner der Stadt Constantinopel.

"if begehren, dass alle Völker,welche unter Unserer mil-den Herrschaft stehen, demjenigen Glauben anhängen, wel-chen der heilige Apostel Petrus, wie die von demselbenbisher geoifenbarte lleligion beweist, den Römern milgetheiltLat, und welchem auch der Papst Damasus folgt, ünAPetrus, Bischof von Alexandrien, ein Mann von Apostoli-scher Heiligkeit, nämlich dass Wir nach der Vorschrift derApostel und der Evangelischen Lehre an die einige Gottheitdes Vaters, Sohnes und heiligen Geistes in gleicher Erhaben-heit und heiliger Dreieinigkeit glauben.

§. 1. Diejenigen, welche diesem Gesetze folgen, sollenden Namen katholischer Christen fiiliren, die übrigenaber, welche Wir für Ulbricht und aberwitzig erklären, alsAbtrünnige vom Glauben, mit Ehrlosigkeit bestraft und zu-nächst mit dem Zorne Gottes, dann aber auch nach UnsermDafürhalten, welches Wir aus himmlischem llathschlnsse schö-pfen wollen, mit (anderer) Strafe heimgesucht werden. Ge-geben zu Thessalonien am 27. Februar 380 unter dem Con-snlate der Kaiser Gratianus und Tlieodosius.

2.

Dieselben Kaiser an den Eulropius, Pracf. Preßt.Den Ketzern soll kein geistliches Amt und keine Gelc-ffenlicit olfen stehen, den Aberwitz ihres hartnackigen Gemii-&WI auszusprechen. Zu wissen sei Allen, dass Dasjenige,