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14 Codex. L. I. Tit. 1. Von der Luchaien Dreieinigkeit
was vielleicht von einer solchen Art Menschen durch Irgendeinen besondern, betrügerischer Weise erschlichenen Befehlausgewirkt worden, ungültig ist. Alle Ketzerhaufen sollenTon unerlaubten Zusammenkünften abgehalten und des einenund höchsten Gottes Name überall gefeiert werden. Durchdas Zeiigniss des zu Nicäa festgesetzten und von den Vorfah-ren auf uns verpflanzten Glaubensbekenntnisses und der gött-lichen Religion soll er bestehen.
§. 1. Für einen Bekenner des Nicäanisclien Glaubensbe-kenntnisses und für einen wahren Anhänger der katholischenReligion ist aber Derjenige zu halten, -welcher den allmächti-gen Gott und Christum, den Sohn Gottes in einem Namenbekennt, den Gott aus Gott, das Licht vom Lichte; welcherden heiligen Geist, den wir vom höchsten Schöpfer der Dingenicht nur hoffen, «oudern auch empfangen, nicht verleugnet(und) in welchem der Geist des unwandelbaren Glaubens lebtund das untheilbare Bestehen der reinen Dreieinigkeit, dieyou den Rechtgläubigen mit dem griechischen Worte oftouoiagenannt wird. Das ist es, was wir vorzüglich anerkennen,-was wir verehren müssen.
§. 2. Diejenigen aber, welche dieses Glaubens nicht sind,sollen auihö'ren, durch trügerische Vorspiegelungen einen vonder wahren Religion abweichenden Namen zu gebrauchen nnddurch ihre offnen Verbrechen selbst bezeichnet, von der Schwelleder Kirche gänzlich entfernt bleiben, indem Wir allen Ketzernverbieten, unerlaubte Zusammenkünfte an den verschiedenenOrten zu halten. Würde aber ein empörerischer Ausbrucherfolgen, so sollen sie nach gedämpftem Aufruhr auch aus JeuMauern der Städte vertrieben werden, damit diese den ge-Bammten rechtgläubigen Bischöfen, welphe am NicäanisclienGlaubensbekenntnisse halten, und der katholischen Kirche imganzen Reiche eingeräumt werden können. Gegeben zu Con-stantinopel am 10. Januar 381 unter dem Consnlate des FLEucheriu» und Fl. Syagrius.
Der Kaiser Theodotiu» und Valentinianus an denHormisda, Praef. Praet.
Wir glauben, dass es Unserer höchsten Gewalt geziemt,Unsere Unterlhanen wegen der Religion zu ermahnen, denn(nur) dann halten wir es für möglich, Gottes und unser»Erlösers Jesu Christi Gnade in höherejn Maasse zu erlangen,wenn wir nach Kräften ihm zu gefallen trachten und UnsereUnterthanen (ebenfalls) hierzu anhalten.
§."1. Deshalb befehlen Wir, dass Alles, was Porp.hy-rius, von seinem Aberwitze getrieben, oder irgend ein An-