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Pandkct. L. X. Tit. 2. l'ami/liio crchcundiie.
in Folge eines Erkenntnisses gezahlt worden sei , nicht zu-rückfordern. Du scheinst dich nun zwar darauf zu stützen,dass die Erbtheilungsklage nur zwischen wirklichen MiteibenStatt finde; allein, wenn diese Klage auch nicht als vorhan-den zu betrachten ist, so genügt dennoch zur Verhinderungder Zurückforderung der Umstand, das* Jemand in dein Glau-ben gestanden hat, er sei verurtheilt. Ist keiner von beidenErben gewesen, sondern haben dieselben das Erbtheilungsver-faliren eingegangen, als wenn sie Erben waren, so gilt in De-tretf der Zurückforderung von beiden ganz dasselbe, was wirvon dein einen gesagt haben. Haben sie aber Sachen ohneEinschreiten de» Richten getheilt, so steht dein wirklichen Et»ben auch die (Jondiction wegen der demjenigen abgetretenenSachen zu, den er für den Milerben gehalten hat. Denn einVergleich wird zwischen ihnen nicht als eingegangen angese-hen, weil der Eine nur in dein Glauben gestanden hat, derAndere sei Miterbe '-'').
37. ._ 38. — SCAEVOLA lib. XII. Quorsf. — Wer dioErbtheilungsklage erhebt, gesteht dadurch nicht, das» seiu Geg-ner Miterbe sei '"'■).
38. __ 39. __ PAUL. lib. III. Itcsp. — Dem Luciusund der Titia, von ihm aus der Gewalt entlassenen Geschwi-stern, bestellte deren Vater, da sie erwachsen waren, Curato-reu ; diese verabreichten an jeden ein/einen gemeinschaftlicheeingekommene Gelder ; nachher theillen dieselben den ganzenJN'achlass, und nach erfolgter Theilung fing die Schwester Ti-tia an, ihrem Urinier Streit zu erheben, als habe er mehr em-pfangen , als sie , wiihrend der Hruder Lucius doch nichtmehr als seinen Antheil, ja sogar weniger als die Malflo er-halten hatte; ich frage, ob der Titia wider ihren findet eineKlage zustehe? — Paulus hat geantwortet: den vorliegendenUmständen nach, und da Lucius von dein Einkommen der gc-
25) Wegen der richtigen Würdigung dieses Gesetzes muss ich,zur Vermeidung von Missversläiuinisseu nuf Glück XI. !>•8(i (F. verweisen.
26) Non conjilciur. — Kh ist unter den Auslegern nur eine.Stimme, dass hier keine Negation stehen könne. Wegen derVersuche der Kritik diese Melle zu ändern, verweise ich aufGlück XI. I>. !'-'• H'- Glück seihst will mit Ar'.ilzeniuSnon für mann» verstehen, niul dem Gesetze durch ein Frage-zeichen zu Hülfe kommen« Ich gestehe, data mir diese Emeli-
«lalion, so viel tni;ezwiingenes sie /u habeil scheint, nichtzusagen will. Ich bekenne mich daher zur Partei von Voetund Noodl, die von streichen, wobei ich an die berüch-tigte /• 31. M« tlc /ih - **£• «innere, wo ebenfidU eine stellevon .Scaevola aus dessen Onästionen durch ein «o;t dieAusleger zur Verzweiflung gebracht hat, und mitIi nichtsübrig bleibt, als dasselbe zu streichen. —