Druckschrift 
1 (1830) Pandecten. Buch 1 - 11 Des Kaisers Iustinian Institutionen
Entstehung
Seite
680
Einzelbild herunterladen
 

680 Pandbct. L. VIT. Tit. 4. ftuituis modls ususfr. vcl <•*<■

Mitg-enosscn anwachse, wenn aber Miivins [seines Aiin"""JverliiKtig- gegangen »ei, so wachse [dem TitiugJ nicht desseganzer Antheil zu, sondern mir die liiilfle; und die ■»"fidle an die Kig-enlieit zurück. Diese Meinung- hat (Jnind, de« 1 'man kann nicht behaupten, dass in dem Augenblick, wo Je "inand den IMiessbrniich verliert, und wieder erwirbt, ihm M'"*davon etwas zu wacli.se, indem wir den (-irnndsatz aiigenoi»'men liabeu, dass demjenigen, welcher den Kiessbratich ver-licrt, von dem, was er verliert, nichts anwachsest könne] r

42) Glück in s. Commentar IX. p, 2!)4 ff, hält dieses Bruch-stück für eines der schwierigsten , führt Wes ( p hals «■".'Snerins Interpretation an, und erklärt sich lebhaft "' r .|'iletztere. Ich hin es meiner Üeberzeilgtuig- schuldig, s '*.wenn ich, was ich kaum glaube, hier irren sollte, tu ? e ? »Jk-ii, dass ich durchaus nicht begreife, wo die SchwiW'ß*^liegt. J>i«> Stelle lautet fürs erste so: Id. Pap. t/tHienh *'J'ilto et Maev, usfr. terato, in repetithnc Hsfr, non toi«"'sed parlcm Tilio relegOSSet, an vidcrciilur conjuncli? *'' , 'sianidcm Til. amiscril, lolum socio accrcscerc, quod si'i*•" 'amisissel, non MMN WitlWtitii, sed parlcm ad cum. }" tr,ead propriclatcm redire. (Jana senleniia habet rationeinl «aue enim potest dici, eo motnento , quo quis amitlit usfi'- >resumil, cliam ipsi quicquam e.f usfr. adci'esccrc: place! *'/" ^nol/is, et (/ui amillil tu fr., e.r ro, quod amitlit, nihil ttdCf ■cere. — J)ie Frage, die hier zu beantworten ist, ist die,und was dem Titius im vorliegenden Fall, wenn " JJ,austritt, zuwachse? Nun sagt Glück mit Snerin, not* *tum socio accrcscerc heisse, es linde gar kein Airwachstii'fvrecht Statt, sondern Titina behalte den Thell, den er ''■'''[l'.',1

paJo wieder erhalten habe, der Tlieil des JVlävius ftdl" ''!an den Proprietär; und so erkläre Snerin die von \" 1 ,inissverstandenen Worte: sed parlcm ad cum, parlcm a cpropriclnlcm redire richtig-, und redire heisse in Bezug a uden Titius hier soviel als mauere; Titius erhalte mithin diu ■das Anwachsungsrecht gar nichts. Allein ich halte <i\enpA thlegiing- für grundfalsch, und bleibe den Worten des mir tfnigstens klar scheinenden Gesetzes getreu, und linde eH \Glück seihst behauptet, pars, ohne Beisatz der l ' 01 ," „iheisse die Hälfte (Paul. I. Ki4, C. 1. I). de T . 8.) »»'! *' tdie Basiliken rcriirrirl , welche die fraglichen Worte wyStelle so übersetzen: f/ (Tf o ItaSKos (JSIaetmis) i<ti nMfy. I' ( '^ n ,■nnnardiin fff'ntm (Tilio), xrti /ifoni; bnoOTQ&ffi Ttnös ii)V ! [„„gufar, völlig- unbegreiflich, w ie man das Gesetz yremUP • ^so, wie Sil er in interpretiren kann. Wäre die Gläcfc*Ansicht richtig-, so wäre es unerklärlich, was ''>'' I' ' " J,! rrImit den Worten : sed parlcm ad cum — redire habe s,n r,| l(Wollen (denn dass Titius, als (io/fc/ratariiis e.r reUgf*°t cLm,Heines Anlheil« durch des Mävius Tod verlustig' gehen ■•ist so klar, dass es absurd wäre, es besonders zu erfj'neu) 5 und non lolum, socio accrcscerc kann man, wenn » 'den immiltelbar vorhergehenden Salz, wo lolum (das Ca" ' ,in einer Bedeutung vorkommt, die Glück selbst nicht letfe