650 Pandect. L. VII. Tit. 1. De ttsnfr. et qucmadm. quls
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worden, so darf er weder Fruchtbäume wegschlagen, no 1Gebäude einreissoii, noch sonst etwas zum Nachtheil der Fi» c ""Leit vornehmen. Ist es ein Gut zum Vergnügen "') wel«' lP 'Rasenplatze, Blumenbeete und mit Bäumen, die keine Früchtetrafen, dichlbeschntlete angenehme Spaziergänge hat, so « i,rer diese nicht herauswerfen, um Kiichengärteii daraus zu >"'''ehen, oder soust etwas Anderes, was etwas einbringen wür fle j$. 5. Daher entstand auch die Frage, ob der | iMcssbraiiciieiJselbst Stein - oder Kalklirüche , oder Sandgruben anlege"dürfe? Ich glaube, dass er es kann, sobald er ficht zu die*Sem Behuf einen [für die Früchte] notwendigen Theil oAckers einnimmt. Fr kann daher auch Lager von Steine'und Metallen aufsuchen, mithin Gold-, Silber-, Schwefel-»Frz-, Fisen- und sonstige [ Metall - ] Gruben entweder be al "Leiten lassen, wenn sie der Familienvater schon angelegt I'' 1 'oder selbst anlegen, wenn er dem Ackerbau keinen Schi" 10thut. Sollte durch diese Anlage ein grösserer Gewinn £<•*g-en werden als |etwa| von Weinbergen, I5aum- oder V ebauuigärteii, so kann er auch diese allenfalls ausrotten, w f".ihm nämlich Verbesserung des Grundstücks erlaubt vv'r§. ti. Wenn aber die Anlagen des JNiessbrauchers entweder clLuftraum des Grundstücks beengen, oder grosse Vorrichtung 6erfordern, z. B. von Arbeitsleuten oder Bergleuten ' 7 ) »"uEigenheitslierr es nicht erhalten kann, so kann nicht ange"« 1inen werden, als betreihe er die Benutzung nach dem Frm eseu eines redlichen Mannes; auch darf er kein Gebäude •"
warum man nicht die Lesart der Vulgale nehmen sollte» ' :hinter legatus fortfährt: (tut altertus rei; eist quidem ff '«/.s/r. leg, est, non debet etc. Die Glosse des A cc■"'".'•,,gibt sogar an, die lilent l'isnna laute übereinstimmend • >'"'"• -»■——•-■ rei: et si quidein Arndt lisfr. est legatuf) "
setzt hinzu : et abundal tue pottea ea UtU* 1 ^ g(ganv. ua miii Accursius offenbar hier die Floreiitu) e ,Auzpai hat (•'. Haloancler's Vorrede zus. Ausgabe, w^
fer: ajlt-nus
debet etc. und^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^fidlio. Da nun Accursius offenbar hier die rloreufi"« ,Anteil hat (s. Jl a I o and e r ' s Vorrede zus. Ausgabe <jBrencma im, Jlislor. J'and. p. KJ7.) Deiiiungeachte' »'zwischen Taurelli, Hussardus und Gebauer voll«ta_dige liehcreiiisliminung herrscht, so is( zwar ein Irrthuiu »Glossators wahrscheinlich; allein ich bemerke hier noch, v*vielleicht nur eine Nachlässigkeit des Abschreibers de» *reiitinischeu Mamisrripts (detiique ßis est sagt ^renCBI"l. I. p. 144 in longo opere somnnm alicni obrepere) die *lassung der fehlenden Worte verscbuldel, die nach <\em 'siinilc bei B reue mann ad pae, 156. gerade die Blieb, 8 .tazu zwei Zeilen ausmachen. Die Lesart der Vulgate l« rGlosseina zu hallen, wäre fast undenkbar. laAifffe*
16) Leber die Lesart brauche ich hier Mos auf die GottH fcC. J.-Ausgabe zu verweisen; der Sinn ist klar. . ,,;
17) ,S. Glück IX. p. 245. n. >K). Die Glosse iqterprettn» » jntargaritas in arena colliguiU. Man vergleiche Sa inopusculu p. 231.