Pandect. L. V. Tit. S. De hcrediiaih pciitiotie. 577
' ,c b mit der Klag« abgewiesen, denn wer das Testament eines
er storbenen, es sei wie da wolle, als solelies billigt, von
m wird angenommen, als erkenne eres an. §. 1. Wenn
Enterbter Erbe eines Vermuchtnissinhabers geworden nnd
<s Vermächtnis« verlangt bat, so fragt es sieb, ob er irrh
, f '--'ieblosigkcitsklage abzuweisen sei; denn der letzte Wille
s Verstorbenen ist bestimmt, und auf der andern Seite ist
^vnlir, dass ihm aus dem Testamente nichts hinterlassen
nlen sei; vorsichtiger wird er jedoch handeln, wenn er
der Forderung des Vermächtnisses enthält.
Drillet- Titel.De h e r e d i 1 <t I i s p e I i I i o n e.
(Von der HrbsclMflsklaae.)
t OAJ. lib. VI. ad Ed. — Eine Erbschaft gebührt uns' ^eder nach fden Grundsätzen! des alten Hechts, oder des. en > nach dem alten aus dem Zwölftafelgesetz, oder aus
,B - Testament', was zu Hecht beständig errichtet ist,jj *• UI,P. lib. XV. ad Ed. — mögen wir im eigenen'">en o,| ( , r durch uns selbst, oder durch Andere [Erben] ge-worden sein;
j . . ^A.l. üb. VI. ad Ed. prov. — z. 15. wenn man
. Ie ''igen v Person, welche man in seiner Gewalt hat, wenn
»•um Erben eingesetzt ist, heisst, die Erbschaft anzutreten.
, ?■" auch wenn man des Titius Erbe wird, welcher Erbe
^ejus geworden, kann man sowohl die Erbschaft des Sejus»p ' ( ' ,e des Titius als sein in Anspruch nehmen. Oder ohnej " lf 'nt, wenn wir etwa Notlierben des Verstorbenen oderj ',' en Seileiive.rwnndlcn sind, oder wir denselben freigelassenj)-? n >_ oder unser Vater. Wach neuem Hecht werden allej .'"'"ft'cn Erben, die aus Scnalsbesrhlirsseii , oder aus Consti-
Ofcn z „ r |i;rl)schaf't berufen werden.Vo t PAÜ L. ,ib - L '«I l:<l - — Wenn ich eine Erbschaftoh . Jem »ndem fordere, der eine einzelne Sache besass, worüberH;h"i ''" • S,r, ' i ' sirl ' drehele, so muss er auch das, was er
Hier erst zu besitzen angefangen, herausgeben.re|> >• UI.P. lib. MV. ttd Ed. — Der Kaiser Pin 8 hat, 0l "'iet, d er Besitzer einer Erbschaft, worüber Streit ist,
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ehe der Process begonnen, davon nichts veraussern, er'«e denn für die Gosani.nlheit der Erbschaft, oder lleraus-S* e deren Inbc-riils von Sachen Bürgschaft bestellen wollen.V "'' IA.tersucln.ng der Saelie aber, hat der Prätor ausge-sehen, WC rde er wenn auch kerne solche Bürgschaft, son-J^ eine gewohnliehe Sicherheit bestellt worden, auch nach..?, a "«• d « Processes eine Ve.äusserung gestatten, <lam.t die-
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und gar "verbleu bleibt, oweh