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1 (1830) Pandecten. Buch 1 - 11 Des Kaisers Iustinian Institutionen
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269
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Pandkct. L. I. Tit. 18. De officio praesidis. 269

i m der Provinz, welche er regiert, Ruhe und Frieden

sehe. Dies wird ihm nicht schwer fidlen, wenn er es sich

in Hm 6n 8e ' u l" sst > die P'ovinz von Gesindel rein zu halten,

*Ü 1 n nac hstellt; denn er muss Rirchenräubern, Strnssen-

j ern > Menschenräubern, und Dieben nachstellen, und je nach-

li' ) ' Was ' e ^ er verbrochen , ihn bestrafen , auch ihre Heeler

Sc tl 11 ' 0UMe welche der Strassenräuber nicht länger verbor-

{►pl . , ' )eu kann. §. 1. Wahnsinnige, welche durch ihre Au-

j , un fi' en nicht festgehalten werden können, muss der Präsident

Lat'!) ul,sc J»ädiic]i machen, dass er sie einsperren lässt; dies

ein Kaiser Pius verordnet. lieber die Person dessen, der

de l \ . rwa,, dtenmord begangen hat, soll, nach der Ansicht

kaiserlichen Brüder, eine Untersuchung angestellt

'den, ob er die That in erheucheltem Wahnsinn verübt hat,

ob er wirklich seines Verstandes nicht mächtig sei, um,

wj n er sich [wahnsinnig] gestellt, gestraft, wenn er wirklich

»sinnig wäre, im Gefängnis» festgehalten zu werden.jj a 14. MAGER, lib. II. de Juil. Ptibl. Die Kaiser( v .. Cus «nd Coin mod us haben an den Scapula Ter-v .. us e in Rescript folgenden Inhalts erlassen: Wenn du1; e «ewissheit darüber erlangt hast, dass Ae-da . I '* SCM s in solchem Wahnsinn befangen sei,a j, er in immerwährender Geistesabwesenheiti]j er Einsicht entbehrt, und kein Verdacht widerc v To rlundeii ist, dass er seine Mutter in erhen-i ter Geistesabwesenheit getödtet habe, soB. Il 8 * du über die Bestraf un g desselben hinweg-Se i, en 5 da er genugsam durch seinen Wahnsinn(Ji t f* bestraft wird; dennoch aber muss er sorg-t e l Ser bewacht, und, wenn du für'thig erach-S t ' au ch gefesselt Werden, weil es sowohl zur{V i ' a ^ s z uin Schutz seiner selbst, und zur Si-a v seiner Umgebungen gehört. Wenn er

fiti ' w * e e s öfters geschieht, in licht enZwi schen-"arl 11611 ' le ^ ern Verstandes ist, so forsche dar-

__ 7* ou er ' ll ) etwa in einein solchen Augenblick

Siel" d eS dai f tier auf ^ ie K. ra "kheit keine Rück-' ffenommen werden das Verbrechen began-

*) Die Haioandrisehe Lesart snmor est Wim, statt saniore,^ 0n , welche unser Text in der Note giebt, ist anerkannt»esser; <| a nun auch Ed. Fradin. ebenso liest, nur, dnss*J e i.Wie Br en c mann in der Göttinger C. J.-Ausgabe

icnüg desiderirt, nachher statt danda sit venia (wie Ha-R °« nd er und auch Baudoza haben), d. est v. lieset, auch. r en ein an n Uebereinstimmung von Codicibus bezeugt, so

la »u niau wohl jene Lesart ohne Zweifel annehmen.

II,