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p akdect. L. I. Tit. 2. I)e origine juris et omniuni etc. 221
stellte man zwei ans dessen Mitte, ■welche anch AedilenSeiianiit wurden. §. 22. Als später sich das ö/fcntliche Vor-igen des Volkes zu vermehren angefangen hatte, so wurden'" dessen Verwaltung- und Besorgung des Geldes Quäslorene stclj(, Avelclie davon, dass sie, um Geld zu erwerben (inquiren-( "0 und zu erhalten,?erwählt waren, so genannt wurden. §. 23. Da''"'", wie wir gesagt haben, den Consulen durch ein Gesetz.. oten war, ohne Befehl des Volkes über Leben und Tod eines'"'isclien Bürgers zu richten, so wurden zu diesem Zweck vomolke Quästoren bestellt', die in peinlichen Fällen erkennen'"'•ii; diese wurden Quaeslnrcs jmrriciilii genannt, J kwm i i"' "°'i das Zwölftafelgesetz erwähnt. §. 24. Nachdem man auchSchlössen hatte, Gesetze abzufassen, so ward beim Volke in"'''ig gebracht, dass alle Staatsbeamte ihre Aemter niederlc-h ''» Sollten. Als hierauf für ein Jahr die Zehnmänner be-1 Worden waren, so kam es,
Verli
als diese ihr Amt für sich
Magerten und widnrrechtlicli verfuhren, auch nachher, um für
, •* selbst und ihre Partei für immer sich der Regierung zu
Mächtigen, keinen andern Staatsbeamten weichen wollten,
"■'" ihre Strenge und Despotismus soweit, dass sich das Heer
"Staate trennte. Der Urheber dieser Trennung soll ein
, 'isser Virgin ins gewesen sein, welcher, als er gesehen,
S'lT "^PP*? 18 Claudius, der Rechtsbestimmnng , welche er
i!i l aus dem alten Hechte in die Zwö'lftafeln übertragen hatte,
Hder, ihm den Besitz seiner Tochter abgesprochen, und zu
'"stei» eines andern, der, von ihm veranlasst, sie als Schwill
] 0l 'dert hatte, erkannt, und, gefesselt von der Begierde «ach
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■»ungfrauj Hecht und Unrecht durcheinander geworfen habe,
s . e, " z 'irnt, dass die uralte Bechtsgewohnhcit in der 'Personj er »»fehler nicht befolgt worden war, — gleichwie Brutus,j> Cr ste Consul Borns , auf den Besitz für die Freiheit, in. °tt des Vindcx, eines Schrven der Vitellicr, erkannte, derhau Verr " t '»eri.sclje Verschwörung durch seine Anzeige entdeckt» , ' '—■ und -weil er auch die Keuschheit seiner Tochter derenSei B " Vorz ' enen mochte, ein Messer aus dem Laden eines FJei-4er T* er8T '^ xm & seiue Tochter erstach, um durch den TodSof ""8f rn " die Schande ihrer Entehrung abzuwenden, undq r, > triefend vom rauchenden Blute seiner Tochter, zu seinenWo" j SSe " eil, "°"' Diese zogen nun insgesammt vom Algidus,ilii-,. a J' s H 'e Legionen im Felde standen, mit Zurücklassung«icl' , Voi ''S'' ! " Anführer , auf den Aventinus , und bald begab>ii, : ;,' llic dere Volk aus der Stadt ebendahin; sie (die Zelm-
k*uner) wurden darauf zum Theil, mit Einwilligung des Vol-'Ici,' "" . ( 'f"»g'iiisse umgebracht. So gewann der Staat wie-gte* *''""' |v<Jl ^' ( 'l Gestalt. §. 25. Als darauf einige Jahre' ,,a< *l>dcm die Zwölftafelgesetze gegeben worden, das